23-Jähriger wechselt zum Oberligisten TB Uphusen / „Will es sportlich wissen“

Großer Schlag ins Kontor für Etelsen – Mario Gloger geht

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Mario Gloger (am Ball) schnürt seine Schuhe nächste Saison für Oberliga-Aufsteiger TB Uphusen.

Etelsen - Von Kai CaspersDie Freudengesänge nach dem erneuten Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga sind noch nicht ganz verhallt, da gibt es bereits einen großen Schlag ins Kontor des TSV Etelsen. „Ich will es sportlich noch einmal wissen. Daher habe ich mich für einen Wechsel zum Oberligisten TB Uphusen entschlossen“, bestätigte Etelsens Mario Gloger gestern auf Nachfrage seinen Wechsel zum Lokalrivalen.

Nach fünf Jahren im Trikot der Schlosspark-Kicker ist dem 23-jährigen Gloger die Entscheidung alles andere als leicht gefallen. „Etelsen ist für mich so etwas wie eine Heimat geworden. Ich habe mich hier immer extrem wohl gefühlt. Aber ich will mir nicht irgendwann mal Vorwürfe machen müssen, dass ich sportlich nicht alles versucht hätte“, begründete der Mittelfeldspieler seinen Entschluss. „Daher kam die Anfrage vom TBU jetzt auch genau zum richtigen Zeitpunkt. Außerdem hat sich Trainer Andre Schmitz sehr um mich bemüht“, verweist der 23-Jährige auf gute Gespräche mit dem Uphuser Coach. Dass er nun ausgerechnet zum Etelser „Erzrivalen“ wechselt – für Gloger indes kein Problem. „Die Rivalität zwischen beiden Vereinen ist schon sehr groß. Das war ja auch beim letzten Spiel klar zu erkennen. Aber ich denke, dass sich das eher auf die offizielle Ebene beschränkt. Daher mache ich mir darum keine Gedanken, zudem ich zu einigen Uphuser Spielern auch einen sehr guten Kontakt habe“, erwartet der Student dahingehend keine Probleme. Den TBU sieht Gloger für die Oberliga schon jetzt sehr gut aufgestellt. „Ich gehe davon aus, dass ich mich trotz der Konkurrenz dort behaupten kann. Ich bin zudem fest davon überzeugt, dass ein einstelliger Platz das Ziel sein kann, da sich der TBU ja mit weiteren bekannten Namen sehr gut verstärkt hat.“

Dass sich die Etelser bis zuletzt stark um einen Verbleib von Gloger bemüht haben – auch daraus machte der 23-Jährige gestern keinen Hehl. „Schon in der Vergangenheit hatte ich immer wieder Angebote. Aber da war ich noch nicht soweit. Das lag sicher auch an Bernd Oberbörsch, der bis dato mein bester Trainer gewesen ist. Dass er dann um mich kämpft, ist doch völlig normal. Aber Bernd konnte meine Entscheidung sportlich nachvollziehen, so dass wir im Guten auseinander gehen. Und sollte ich es dann beim TBU nicht schaffen – dann kann und werde ich guten Gewissens nach Etelsen zurückkehren.“

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