Handball-Oberligist SG Achim/Baden putzt auch Altjührden weg – 25:23

Mit großer Moral zum nächsten Sieg

Mit Licht und Schatten gegen Altjührden: Kreisläufer Malte Meyer. Foto: Hägermann

Achim/Baden - Von Frank Von Staden. Den dritten Sieg in Folge fuhr am Sonntagabend Handball-Oberligist SG Achim/Baden vor großer heimischer Kulisse ein und kann sich damit ganz langsam aus der Abstiegszone stehlen, auch wenn 17 bisher erzielte Punkte sicherlich kein Ruhekissen bedeuten. In einem echten Krimi bezwangen die Mannen von Coach Tobias Naumann die SG VTB/Altjührden mit 25:23 (14:11) und bewiesen dabei eine unglaubliche Moral, nachdem die Partie nach einer starken ersten Halbzeit in zweiten Durchgang zu kippen drohte.

Großer Rückhalt in diesem Spiel war dabei wieder einmal Torwart Arne von Seelen, der im ersten Abschnitt eine überragende Quote aufwies und dem Altjührdener Rückraum um den starken Lukas Kalafut (zehn Tore) zusammen mit einer gut zupackenden Deckung den Zahn zog. „Das war wirklich sehr stark, was wir da an den Tag gelegt haben“, zog später auch Achims Coach Tobias Naumann vor der Leistung seines Teams den Hut, auch wenn es in den letzten Minuten vor der Pause einen weitaus höheren Vorsprung leichtfertig ausließ.

„Wir haben uns dagegen zu viele Fahrkarten erlaubt. Das haben wir dann im zweiten Abschnitt etwas besser gemacht“, sagte dagegen Naumanns Pendant Andreas Szwalkiewicz und dürfte sich dabei schon etwas gewundert haben, dass bei den Hausherren nach Wiederanpfiff eine völlig Flaute im Angriff einsetzte, zehn Minuten lang den Weserstädtern kein Tor gelingen wollte. So schob sich der Gast Stück für Stück heran, auch wenn er weiß Gott nicht zu brillieren wusste und ging dann gar in der 44. Minute durch Aydrian Vöge mit 17:16 in Front. Naumann: „Wichtig war dann, dass wir in dieser Phase nicht eingebrochen sind!“ Und so rüttelte der starke Joost Windßus mit dem umgehenden 17:17 nicht nur seine Mitspieler wach, sondern verwandelte auch die ruhiger gewordenen SG-Fans wieder zu echten Einpeitschern.

In der Endphase avancierte diese Begegnung dann zu einem echten Krimi, leisteten sich beide Teams einige unglückliche Fahrkarten, sodass es bis zur 58. Minute eng blieb, ehe Kevin Podien, Malte Meyer sowie Joost Windßus mit ihren Treffern die Ampel auf grün für die Hausherren stellten – 24:20. Zwar machten es die Achim/Badener dann noch einmal unnötig etwas spannend, sodass Naumann sich Sekunden vor Schluss noch einmal genötigt sah, eine Auszeit zu nehmen, doch am Ende ließen die Gastgeber dann angeführt vom routinierten Florian Block-Osmers die Uhr herunterticken. Ein wichtiger Sieg war im Sack.

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