Gleich sechs Spielerinnen steigen aus – aber Trainer Kai Flathmann gibt Zusage für nächste Spielzeit

Großer Aderlass beim Handball-Oberligisten TV Oyten II

Hört auf: Susanne Tauke.
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Hört auf: Susanne Tauke.

Paukenschlag am Wochenende: So muss Handball-Oberligist TV Oyten II in der kommenden Saison gleich auf sechs Stammspielerinnen verzichten und damit voll und ganz auf den Nachwuchs bauen. Lichtblick: Trainer Kai Flathmann wird dennoch dem Damen-Team treu bleiben.

  • Aderlass: Der TV Oyten II muss in der Frauen-Oberliga zukünftig auf sechs Stammspielerinnen verzichten
  • Trainer Kai Flathmann bleibt dem Klub dennoch erhalten
  • Die Zukunft liegt damit in den Händen des Nachwuchses

Oyten – Gleich sechs Handballerinnen verlassen den Handball-Oberligisten TV Oyten II zur neuen Saison. Eine herber Verlust und ein sehr tiefer Einschnitt für die Blau-Roten.

Tauke und Hübner hören ganz auf

Susanne Tauke und Annika Hübner haben aufgrund der langen Unterbrechung gemerkt, dass es für sie auch ohne den Handballsport bestens funktioniert. Dagegen werden die starke Keeperin Birte Hemmerich, Nina Schnaars sowie Julia Otten in der kommenden Spielzeit die dritte Mannschaft in der Landesklasse, die es ja nun noch eine weitere Saison gibt, unterstützen und dem Verein erhalten bleiben. Das wird auch Jana Moll, die beim Oberligisten zwar weiterhin Physiotherapeutin bleibt, aber ebenfalls in der Drittvertretung auf Torejagd gehen will. „Damit sinkt unser Durchschnittsalter auf 20,55 Jahre. Die Oberliga ist sicher eine gute Plattform für den Nachwuchs, denn wir wollen müssen dadurch die Zusammenarbeit mit der A-Jugend noch weiter forcieren“, so das Statement von Oytens Übungsleiter Kai Flathmann, der dem Verein für die kommende Saison seine Zusage gegeben hat. „Ich freue mich natürlich über das Vertrauen. Die jungen Spielerinnen möchte ich gerne weiterentwickeln. Und ich habe richtig talentierte und ehrgeizige Mädels im Kader, die mit ihren Aufgaben weiter wachsen werden“, so der Trainer, der in Bremerhavenen wohnt.

Vier Spielerinnen wechseln in die 3. Damen

Nach erst zwei absolvierten Partien in der abgebrochenen Saison sei er noch längst nicht am Ende seines Wirkens. Jetzt stehen mit Jahne Wendt, Mareen Köster, Marie Schote sowie Alena Böttjer noch jungen Spielerinnen mehr im Fokus und sollen die Verantwortung übernehmen. Allerdings wiegen die Weggänge, die zuvor tragende Rollen im Reserve-Konstrukt inne hatten, richtig schwer. „Diese Weggänge sind nur natürlich ein herber Verlust. Doch wir sehen uns natürlich als Unterbau für die erste Damen“, hofft Kai Flathmann, dass sein arg verjüngtes Team in der neu geschaffenen Oberliga Nord für Furore sorgen kann. An alles andere als den Klassenerhalt dürfe allerdings kein Gedanke verschwendet werden. Dessen ist sich der Übungsleiter bewusst.

Von Björn Lakemann

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