Aus bei den Deutschen Meisterschaften schon in der Vorrunde

Große Enttäuschung bei Thedinghausens Korbballteam

Für Vanessa Rippe und den TSV Thedinghausen war die Korbball-DM früh gelaufen. J Foto: wes

Thedinghausen - Sie wollten ins Halbfinale und kamen zurück mit Platz sechs: Bei den Korbballerinnen des TSV Thedinghausen war die Enttäuschung groß. Bei der Deutschen Meisterschaft im bayerischen Sennfeld reichten starke Leistungen nicht, um das große Ziel zu verwirklichen.

Dass das Candler-Team es in der Vorrunde ausschließlich mit hochklassigen Gegnern zu tun bekommen würde, war vorher klar. Im Auftaktspiel wartete Süd-Vize TG Schweinfurt 1848 (Bayern). Und der TSV zeigte sich entschlossen, erholte sich von einem zwischenzeitlichen 1:4 und kam auf 3:4 heran (18. Minute). Nach einer ausgeglichenen zweiten Hälfte ging die Partie aber noch mit 5:8 verloren.

Es wartete nun Süd-Meister TuS Helpup (Westfalen), gegen die ein Sieg gelingen musste, um die Chancen aufs Halbfinale zu wahren. Und wieder konnte Trainer Candler durchaus zufrieden sein: „Die erste Halbzeit war ausgeglichen, und das war auch noch bis zur 36. Minute so.“ In einer Wiederholung des kleinen Finals vom Vorjahr behielt aber wieder das Team aus Westfalen die Oberhand – 5:6.

Damit war das Thema Halbfinale für Thedinghausen schon erledigt. Der gewöhnungsbedürftige Spielmodus führte dazu, dass nun nur noch das Spiel um Platz fünf blieb. Und es war am Ende trotz der beiden Niederlagen mehr als eng. „Am Samstag haben wir die besten Spiele in der gesamten Saison gezeigt. Wir sind aber leider nicht dafür belohnt worden, da der Oldenbroker TV bei Punktgleichheit und gleicher Korbdifferenz den besseren Quotienten hatte“, ärgerte sich Candler.

Das Team aus der Wesermarsch, das ebenfalls beide Spiele verloren hatte, sicherte sich damit den einzigen Nord-Platz im Halbfinale, während sich der TSV im Spiel um die „Goldene Ananas“ mit der SG Findorff zu messen hatte. „Die Enttäuschung war bei allen sehr groß und wahrscheinlich auch noch in den Köpfen der Spielerinnen“, mutmaßte Candler.

Entsprechend durchwachsen dann der Auftritt gegen die Bremerinnen. „Gegen Findorff sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen und lagen bereits zur Halbzeit klar zurück“, resümierte der Coach. Zwar kämpfte sich seine Mannschaft nochmals auf 8:10 heran und öffnete die Abwehr, um das Spiel noch zu drehen. Das nutzte Findorff, um sich am Ende sicher mit 15:8 durchzusetzen.

Am Ende also der letzte Platz für die ambitionierten Thedinghauserinnen, was aber die gute Stimmung im Team nicht trübte. „Wir sind an diesem Wochenende nicht einmal in Führung gegangen. Vielleicht hätte uns das geholfen“, analysierte Candler. Ein kleiner Trost mag gewesen sein, dass mit der TuS Helpup und der TG Schweinfurt 1848 beide Vorrundengegner am Ende das Finale spielten. Helpup siegte mit 7:5, Bronze holte sich Titelverteidiger TuS Eisbergen (Westfalen).

TSV Thedinghausen: Agnetha Rippe (4), Mirjana Uhde (4), Vanessa Rippe (4), Corinna Ehlers (3), Insa Bargmann (3), Kathrin Bäkefeld, Katharina Boldt, Janne Scheeper, Katharina Langner, Dorothea-Christin Schley.

she

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