TT-Landesligist TV Oyten kommt nach 3:7 in Westercelle noch zum 8:8 / „Ein gefühlter Sieg“

Gluza/Semmler krönen Aufholjagd

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Oytens Jonathan Feldt ließ gegen seinen Ex-Verein aus Westercelle im Einzel nichts anbrennen und gewann zweimal. ·

Oyten - Nach dem 8:8 beim VfL Westercelle II jubelten die TT-Herren des TV Oyten derart ausgelassen, als hätten sie gerade die Meisterschaft in der Tischtennis-Landesliga gewonnen. Dabei war es nur das erste Spiel des TVO. Dennoch war der Jubel begründet. Schließlich hatte es für die Gäste lange Zeit nach einer deutlichen Klatsche ausgesehen, ehe der Aufsteiger nach dem 3:7 eine unglaubliche Aufholjagd startete. Diese krönte das Oytener Spitzendoppel Marco Gluza/Alexander Semmler mit seinem Sieg zum hoch verdienten Unentschieden beim VfL.

„Für uns war das auf jeden Fall ein gefühlter Sieg. Wer bei so einer starken Mannschaft und den vielen knappen Niederlagen zu Beginn nach dem 2:7 so zurückkommt, dem muss vor der weiteren Saison nicht bange sein“, war Oytens Pressesprecher Björn Drinkmann auch einen Tag nach dem Spiel noch völlig euphorisiert.

Dabei hatte der Aufsteiger schon vor dem ersten Ballwechsel einen Rückschlag zu verkraften. Denn ausgerechnet Mannschaftsführer Frank Müller musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Für ihn rückte Neuzugang Jonathan Feldt ins Team, der erst zu Saisonbeginn aus Westercelle nach Oyten gewechselt war. Und der Youngster spielte bei seinem Ex-Verein auch prompt eine entscheidende Rolle mit zwei Einzelsiegen.

Der Auftakt – er war aus Sicht des TVO jedoch gründlich in die Hose gegangen. Alle drei Doppel gingen verloren. Dabei verloren Gluza/Semmler ebenso in fünf Sätzen wie Arne Fichtner/Fabian Kramer. Als dann auch im oberen Paarkreuz beide Spiele an den VfL gingen, drohte ein schnelles Ende. Aber die Oytener gaben sich nicht geschlagen und bewiesen nach dem 3:7 eine unfassbare Moral. Selbst nachdem Fichtner gegen Stoll zum zwischenzeitlichen 4:8 verloren hatte, ließen die Gäste die Köpfe nicht hängen. Im Gegenteil. Neuzugang Fabian Kramer gab mit seinem Fünf-Satz-Erfolg über Palett das richtige Signal für seine Mitspieler. Feldt ließ auch in seinem zweiten Spiel nichts anbrennen und Gero Hocker demonstrierte gegen Semke einmal mehr seine Nervenstärke und gewann trotz 3:7-Rückstand im dritten Satz noch in vier Sätzen und schickte Gluza/Semmler ins Abschlussdoppel. In dem hatten beide gegen Wetzel/Petzold gerade in den vielen langen Ballwechseln oftmals das bessere Ende auf ihrer Seite und gewannen ungefährdet. · kc

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