TT-Landesligist TV Oyten mit stärkster Saisonleistung zum 9:7 über Ritterhude / Semmler setzt Signal

Gluza/Kramer beenden den Krimi

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Auf den Punkt in Topform: Alexander Semmler gewann beide Einzel beim 9:7 über Ritterhude.

Oyten - Von Kai CaspersAls Marco Gluza und Fabian Kramer nach rund vier Stunden Spielzeit ihren ersten Matchball im Abschlussdoppel zum 9:7-Erfolg über den Tabellenzweiten TuSG Ritterhude II verwandelt hatten, gab es auf Seiten des Tischtennis-Landesligisten TV Oyten kein Halten mehr. Verständlich. Zwar ist der Klassenerhalt für den Aufsteiger damit noch nicht endgültig perfekt, doch das Team um Kapitän Frank Müller hält gegenüber den direkten Konkurrenten aus Westercelle und Tostedt nun eindeutig die besten Karten in der Hand.

„Dass wir uns nach den Niederlagen gegen unsere beiden direkten Konkurrenten aus Lachendorf und Tostedt so zurückmelden – das ist einfach sensationell“, musste auch Müller die Partie im Anschluss erstmal so richtig sacken lassen. „Daher kann ich allen auch nur ein ganz dickes Kompliment aussprechen. Gleiches gilt für unsere Fans. Die Unterstützung war wieder einmal erstklassig.“

Das Duell gegen Ritterhude – es entwickelte sich von Beginn an zu einem echten Krimi. Dabei waren die Rollen klar verteilt. Während die Gäste mit einem Sieg ihre Chancen im Kampf um den zweiten Platz wahren wollten, musste für den TVO irgendwie wenigstens ein Punkt her. Alles andere als ein leichtes Unterfangen, zumal es für den Aufsteiger im Hinspiel beim 3:9 eine klare Niederlage gegeben hatte. Doch dieses Mal waren die Gastgeber von Beginn an voll da. Selbst das 1:2 in den Doppeln vermochte daran nichts zu ändern. Waren Oytens Marco Gluza und Alexander Semmler gegen die Spitzenspieler der TuSG im ersten Vergleich noch chancenlos geblieben, präsentierten sich beide dieses Mal auf den Punkt in Topform und sorgten mit zwei Siegen für die erste Führung – 3:2. Und es kam sogar noch besser, denn auch Jonathan Feldt gewann locker in drei Sätzen gegen Harms zum 4:2. Die Ernüchterung ließ aber nicht lange auf sich warten, denn Ritterhude konterte mit drei Siegen in Folge zum 4:5. Als dann auch noch Gluza im Spitzeneinzel gegen Sonntag im vierten Satz zwei Matchbälle ungenutzt ließ und sich noch mit 8:11 im fünften Satz geschlagen geben musste, war es beim 4:6 vorbei mit der guten Stimmung. Allerdings war die Ruhe nur von kurzer Dauer. Verantwortlich dafür war Alexander Semmler, der seine starke Leistung durch ein 3:1 gegen Kauert krönte. Auch die Niederlage von Feldt zum 5:7 brachte die Oytener nicht mehr von ihrem Weg ab. Quasi mit dem Rücken zur Wand wuchsen die Gastgeber förmlich über sich hinaus. Während Kramer keine großen Probleme mit Harms hatte (3:1), sorgte Arne Fichtner mit seiner wohl besten Saisonleistung für das 7:7. Er schlug Wrieden, der bis dato eine Bilanz von 22:2 vorzuweisen hatte, mit 11:7 im fünften Satz. Und es kam noch besser. Frank Müller kämpfte Ritterhudes Youngster Ambrosi nieder – 8:7. Im Abschlussdoppel spielten Gluza/Kramer dann völlig befreit auf und gewannen zum 9:7. „Natürlich war das ein extrem wichtiger Sieg. Aber ganz perfekt ist der Klassenerhalt damit noch nicht, denn wir können noch auf den Relegationsplatz rutschen“, so Müller.

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