SG Achim/Baden II bittet Daverden zum Hit / Kellerduell in Morsum

Gleich zwei Lokalderbys mit Endspielcharakter in der Landesliga

Torben Becker wird die SG Achim/Baden II im Landesliga-Gipfeltreffen gegen den TSV Daverden unterstützen.

Achim/Baden - Gleich zwei richtungsweisende Derbys stehen an diesem Wochenende in der Handball-Landesliga auf dem Programm. Während es zwischen der SG Achim/Baden II und dem TSV Daverden um die Vizemeisterschaft geht, bittet der TSV Morsum die HSG Verden-Aller zum Kellerduell.

SG Achim/Baden II - TSV Daverden (Sbd.; 18.30 Uhr). Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel plagen Karsten Krone einige personelle Probleme. „Dennoch werden wir alles geben. Schließlich haben wir uns ja bis zu diesem Lokalkracher hingekämpft“, verdeutlicht der SG-Trainer. Nur gut, dass Krone zumindest auf die Unterstützung von Torben Becker bauen kann, denn mit Jannis Jacobsen (Operation an der Achillessehne), Dominik Stoick (Schambeinentzündung) und Vincent Honemann fehlen gleich mehrere Leistungsträger. Purer Optimismus herrscht dagegen bei Daverdens Coach Thomas Panitz. Zwar muss auch er mit Lajos Meisloh und Patrick Tielitz auf zwei Akteure verzichten, doch er verfügt über genügend Alternativen. Panitz: „Wir müssen schon an unsere Grenzen gehen, wenn wir bei der robust spielenden SG bestehen wollen. Dabei gilt es Florian Schacht und Tobias Naumann zu kontrollieren, ohne dabei die anderen Gefahrenherde im Achim/Badener Spiel zu unterschätzen.“ Für Daverdens Coach könnte letztlich die größe Ausgeglichenheit in seinem Kader den Unterschied ausmachen.

TSV Morsum - HSG Verden-Aller (Sbd., 18.30 Uhr). „Im Kampf um den Klassenerhalt zählt nur ein Sieg“, weiß Morsums Trainer Gerd Anton ganz genau. Daher ist er froh, dass er bis auf Torhüter Jens Rapillus seine Bestbesetzung aufbieten kann. Mit Grauen erinnert sich Anton ans Hinspiel: „Da haben wir uns einfach zu dumm angestellt und nicht gut auf die offensive Deckung reagiert.“ Die Gäste aus der Kreisstadt wollen erstmalig auch in der Fremde punkten. „Die Chancen beziffer ich auf 50:50. An der Vorbereitung sollte es nicht liegen, denn wir haben uns im Training auf Morsums Stärken fokussiert“, erklärt HSG-Sprecher Oliver Schaffeld, der noch um Lukas Konradt (umgeknickt) bangt. „Bei einer Niederlage droht uns definitiv der Abstieg“, bleibt Schaffeld Realist.

bjl

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