Gestern klaren 3:1-Erfolg aus Langwedel mitgenommen / Wort „Aufstieg“ tabu

Senci-Elf auch im Derby top

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Riesenchance für Steven Throl, der hier per Kopf am Außenpfosten scheitert.

Langwedel/Achim - Von Frank von Staden. Der 1. FC RW Achim hält sich weiter schadlos und nimmt so langsam im Kampf um den Titel eine gewichtige Rolle ein. Gestern dominierte das Team von Trainer Faruk Senci auch das Kreisderby beim FSV Langwedel-Völkersen, nahm am Ende verdient einen 3:1 (2:0)-Erfolg mit auf die kurze Heimreise und hält sich damit als Aufsteiger mit nur zwei Punkten Rückstand auf Klassenprimus Rotenburger SV II alle Optionen als Tabellendritter offen.

„Doch auch heute hat man gesehen, dass uns noch einiges fehlt, um das Wort Aufstieg überhaupt in den Mund zu nehmen. Wir haben gut gespielt, zurecht 2:0 zur Halbzeit geführt, dann aber wieder völlig unverständlich zurückgeschaltet und so fast noch Langwedel wieder zurück ins Spiel gebracht. Klar, der Sieg geht in Ordnung, aber überragend waren wir nun beileibe nicht“, hielt da Senic nach dem Abpfiff den Ball gewohnt flach. Enttäuscht gab sich natürlich sein Pendant Sascha Lindhorst: „Es lief eigentlich wie jede der letzten mageren Wochen. Wir haben zweimal gepennt, zweimal wurden wir dafür bestraft. Derzeit nutzen die Gegner unsere Fehler eiskalt aus. Aber ansonsten kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft und über weite Strecken sah es doch ganz gut aus.“ Allerdings gib es für „schönes Spiel“ keine Punkte. Im Angriff waren die Gastgeber einfach zu harmlos und ließen dann auch die wenigen Chancen, die sich ihnen boten, leichtfertig liegen. Ein Lattenhammer von Tino Heimbruch aus sieben Metern (9.), ein Kopfball von Steven Throl nach Eckstoß an den Außenpfosten (45.) – es hätte auch 2:2 bei Halbzeit stehen können. So aber nahmen nur die Achimer etwas Zählbares mit in die Kabine. Erst verwertete Ferhat Senci einen Strafstoß (17.), nachdem Janek Kamermann den bärenstarken Behcet Kaldirici im 16er zu Fall gebracht hatte, dann langte Kapitän Amer Miry per Kopf nach einem Eckstoß wuchtig zu (29.).

Nach der Pause nahmen sich die zuvor spielbestimmenden Gäste etwas zurück, sodass die Partie nun ausgeglichener wirkte, die Platzherren einige Feldvorteile verbuchen konnten. Der nächste Treffer aber gelang den konterstarken Achimern. Nachdem Behcet Kaldirici am Pfosten und Senci knapp mit einem Fernschuss scheiterten, machte es Aydin Burg in der 71. Minute besser – 3:0. Eher glücklich fiel letztlich das 1:3 (86.), als ein als Flanke gedachter Ball von Steven Throl RW-Keeper Mustafa Avanas überraschte.

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