Geschafft: Verdens Badminton-Team steigt auf

Das erfolgreiche Badminton-Team des BV Verden auf einen Blick. Foto: frei

Verden – In einem Wimpernschlag-Finale am letzten Spieltag erkämpfte sich der BV Verden durch einen höheren Sieg als der Kontrahent Stade III die Meisterschaft in der Badminton-Bezirksklasse Lüneburg Nord/West und sicherte sich damit völlig überraschend den Aufstieg in die Bezirksliga.

Die Entscheidung zur erneuten Meisterschaft wurde erst eindeutig, als der BVV mitbekommen hatte, dass der ärgste Konkurrent aus Stade im Fernduell gegen den TV Falkenberg einen wichtigen Zähler liegen ließ. Somit kam es neben der Punktgleichheit und der gleichen Anzahl von gewonnenen und verlorenen Spielen auf den Satzvergleich an. An der Stelle lag der BV Verden uneinholbar vorn.

Die Spielerinnen und Spieler unter Teamchef Dominic Wardin wussten zu Beginn des 6. Spieltages, dass ein hoher Sieg gegen Cranz-Estebrügge/Hedendorf Neukloster III erzielt werden musste, um weiterhin die Chance zur Meisterschaft zu wahren.

Von Nervenflattern war bei den Domstädtern keine Spur, dass 1. Herrendoppel erreichte mit Daniel Ivan und Lars Weizenkorn gegen Hartmut Quast und Gerrit Schröder einen ungefährdeten Zwei-Satz-Sieg (21:10, 21:16). Auch im zweiten Herrendoppel ließen Dominic Wardin und Heiner Schiller dem Gegner Bültemeier/Tiedemann keine Chance und siegte klar in zwei Sätzen (21:12, 21:4).

Im weiteren Verlauf demonstrierte im Dameneinzel Ulrike Hensen ihr Können gegen Janieke Seeck und dominierte eindeutig in zwei Sätzen (21:1, 21:9). Damit erreichte Ulrike Hensen erneut den Titel der besten Saisonspielerin der Bezirksklasse mit einer beeindruckenden Siegesquote von 100 Prozent (17 Spiele, 17 Siege).

Im Anschluss erzielten die Herren Ivan, Wardin und Weizenkorn in ihren Einzelbegegnungen drei weitere Siegpunkte für den BV Verden. Auch das Mixed unter Julia Au/Schiller erkämpfte sich trotz deutlichen Rückstandes im ersten Satz gegen Seeck/Bültemeier noch einen Zwei-Satz- Sieg (21:16, 21:9).

Da das Damendoppel durch eine fehlende Spielerin seitens Cranz-Estebrügge nicht angetreten werden konnte, fuhren die Verdener am Ende einen klaren 8:0-Triumph ein. Der sichtlich zufriedene Teamchef Dominic Wardin stellte zum Abschluss fest: „Einfach nur Wahnsinn! Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Klar es ist denkbar knapp geworden und Stade hätte es auch verdient gehabt, aber am Ende brauchst du auch mal ein wenig Glück und das hatten letztendlich diesmal wir.“

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