Spielausschussvorsitzender Stebani klärt auf

„Gelbsperren sind nur wettbewerbsbezogen“

Jürgen Stebani

Verden - Die Sache mit den Gelben Karten im Fußball und ihre Folgen – selbst manchem Funktionär vom Fach erschließt sich da einfach nicht die Logik oder auch Handhabung. Fakt ist: Erhält ein Spieler innerhalb einer laufenden Saison fünf Verwarnungen, dann muss er eine Spielsperre von einer Partie in der folgenden Begegnung nach Erhalt der fünften Gelben Karte absitzen. So weit, so gut.

Wie aber verhält es sich, wenn zum Beispiel ein Reservespieler in seiner Liga viermal verwarnt wurde, der Akteur aber danach in die Erste hochgezogen wird, die ein oder mehr Klassen höher spielt? Nimmt er dann die erhalteten Gelben Karten mit? Oder umgedreht – ein Erstherrenspieler wechselt in die Zweite. Von keinem Staffelleiter der Welt kann verlangt werden, dass er in dieser „Gelb-Problematik“ die Kontrolle oder Übersicht hat.

Schon deshalb hat der DFB klare Richtlinien herausgegeben. So klärt Jürgen Stebani, Spielausschussvorsitzender des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV), auf: „Explizit für diesen Fall wurde in der Ausschreibung festgehalten, dass Gelbe Karten nur wettbewerbsbezogen, also ligabezogen, gewertet werden! Heißt: Die vier Gelben Karten in der unteren Liga bleiben bis zum Saisonende für den Spieler stehen. Die danach in der höheren Liga erhaltenen Verwarnung wird dann nicht dazugezählt, sondern ist wieder die erste!“ Sollte der Fußballer allerdings innerhalb der laufenden Saison nochmals in die Liga zurückwechseln, in der er zuvor viermal verwarnt wurde, erhält er eine Sperre, sollte er sich danach bis zum Serienende noch einmal eine Gelbe Karte „abholen“. - vst

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