Gegen Zeven „fehlende Passgenauigkeit, viele Ballverluste, mangelhaftes Zweikampfverhalten“

Langwedel 0:4 – Lindhorsts lange „Läster-Liste“

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Selten in Szene gesetzt – so konnte Langwedels Tino Heimbruch (am Ball) auch nicht für Gefahr sorgen. Sein FSV ging gestern verdient 0:4 gegen den TuS Zeven unter.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. LangwedelKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Selten verließ Sascha Lindhorst so enttäuscht den Platz wie gestern – angesichts der 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen den TuS Zeven hatte der Coach des Fußball-Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen auch allen Grund: „Wir haben überhaupt keine Torgefahr ausgestrahlt. Hauptgründe waren die fehlende Passgenauigkeit, die vielen Ballverluste und das mangelhafte Zweikampfverhalten. Ein vernünftiger Spielaufbau war daher nicht möglich.“

So eine Pauschal-Kritik mit langer „Läster-Liste“ hatte Lindhorst an seiner Elf ebenfalls selten üben müssen – auch in der Höhe war der Sieg der Gäste absolut verdient. Von Beginn an bestimmten die Zevener das Geschehen, sie operierten mit schnellen Zuspielen nach vorne und hätten schon zur Pause klarer führen können. Nach einem langen Pass auf Josch Vahjen, der das Laufduell mit Jakob Glaser gewann, konnte Keeper Patrick Mannig nur durch ein Foul retten – den fälligen Strafstoß verwandelte Jan-Niklas Leschniok sicher zum 0:1 (25.). Einen erneuten weiten Pass, diesmal durch die Mitte, nutzte Tobias Mannke zum Flachschuss – Mannig rettete per Fußabwehr (37.). Und als der FSV-Schlussmann ein zweites Mal nach einem Schuss von Lars Brand geschlagen war, wehrte Glaser den Ball auf der Linie ab (39.).

Zwar waren die Platzherren mit nur einer Spitze angetreten, aber an Tino Heimbruch alleine lag die Harmlosigkeit nicht. Entweder gingen die Langwedeler den Bällen in die Spitze nicht nach oder die Zevener bereinigten die Szenen mit ihrer sicher stehenden Viererkette. Und dann brachten sie die Lindhorst-Elf ein ums andere Mal mit schnellem Überbrücken des Mittelfeldes in Verlegenheit.

In der Pause hatte der FSV-Übungsleiter noch an eine Wende gehofft, weil seine Mannschaft eigentlich wenig zugelassen habe. Das sollte sich aber rasch ändern: Vahjen scheiterte nach langem Ball (54.) an Mannig, der auch den 18-Meter-Schuss von Kai-Peter Wennholz parierte (59.). Und Maurin-Caspar Rädiger setzte seinen Versuch knapp neben den Kasten (62.). Chancen auf der anderen Seite – absolute Fehlanzeige. So war das 0:2 durch Vahjen, der nach genauem Zuspiel noch Mannig umkurvte und einschob (63.), längst überfällig. Mit der Einwechslung des zweiten Stürmers Yannick Braatz ging Lindhorst jetzt voll ins Risiko, „weil mit egal war, wie hoch wir verlieren.“

In den Schlussminuten wurde die Heimelf dann auch tatsächlich noch abgeschossen: Wennholz mit einem Traumtor volley unter die Latte zum 0:3 (82.) und Mannke mit herrlichem Schlenzer vom Strafraumeck aus in den Winkel zum 0:4 (86.) sorgten dafür, dass sich Zevens Überlegenheit letztlich auch im Ergebnis widerspiegelte.

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