SG Achim/Baden bangt noch um Florian Pröhl

Gegen Schwanewede ist Flexibilität gefragt

Derzeit gut drauf: Achim/Badens Sören Meier

Achim/Baden - Vor der Partie gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Sbd., 19 Uhr) nimmt Steffen Aevermann seine Spieler ins Gebet. „Der Erfolg in Edewecht muss so schnell wie möglich raus aus den Köpfen. Das waren Bonuspunkte. Dieses Mal stehen die Vorzeichen jedoch ganz anders“, erwartet der Trainer des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden alles andere als einen Selbstgänger auf sein Team zukommen.

„In Schwanewede hat es einige personelle Veränderungen gegeben. Das macht die Sache für uns jedoch nicht unbedingt einfacher, da sich dort zuletzt einige Spieler in den Vordergrund gedrängt haben, die wir so noch nicht auf dem Zettel haben“, verweist Aevermann unter anderem auf Youngster Lukas Feller, der beim Erfolg über Hatten neunmal zugelangt hat. „Gut möglich, dass es auch in der Deckung eine Veränderung gegeben hat. Daher ist es ganz wichtig, dass wir flexibel sind und die entsprechenden Lösungen parat haben“, weiß der SG-Coach. Dabei ist es für ihn von großer Bedeutung, dass seine Mannschaft nicht in Hektik verfällt und vor allen Dingen im Abschluss mit der nötigen Konzentration zur Sache geht. Zumal die HSG mit dem Ex-Achimer Daniel Sommerfeld über einen Keeper der Extraklasse verfügt. „Daniel dürfen wir nicht warm schießen, denn er kann ein Spiel jederzeit ganz alleine beeinflussen“, warnt der Rotenburger.

Hinsichtlich der Motivation und des Selbstbewusstseins macht sich Aevermann indes keine Sorgen: „Da brauche ich nicht viel machen.“ Personell steht auf Seiten der Gastgeber lediglich noch ein kleines Fragezeichen hinter Florian Pröhl. Ansonsten hat der SG-Coach alle Mann an Bord. Beste Voraussetzungen für den dritten Sieg im dritten Saisonspiel. 

kc

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