Gegen Dahlenburg auch Meier stark – aber 5:8 / In Bawinkel chancenlos – 3:8

Mareike Puvogel – Holtums Überfliegerin zu wenig

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Glanzvolles Wochenende – aber auch Mareike Puvogel konnte Holtums Pleiten nicht verhindern.

Holtum (geest) - Ernüchterung bei den Tischtennis-Damen des TSV Holtum (Geest): Nach dem 5:8 beim Dahlenburger SK scheint der direkte Klassenerhalt in der Verbandsliga in weite Ferne gerückt. „Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Nun müssen wir erstmal den Relegationsplatz acht ins Visier nehmen“, resümierte Mannschaftsführerin Heike Wahlers. Beim SV Bawinkel gab es einen Tag später nichts zu holen – 3:8.

Dahlenburg - Holtum 8:5. Es lief nicht rund bei den Gästen aus dem Kreis Verden – aus zwei Gründen: Der Start ging mit 0:2 Doppeln in die Hose und Heike Wahlers brachte keine Normalform. „Ein Doppel hätte kommen müssen“, meinte Holtums Nummer eins, die selbst nur gegen Katja Decker bei der Fünf-Satz-Niederlage eine Chance hatte. Da half es auch nichts, dass das untere Paarkreuz vier Punkte beisteuerte. Mareike Puvogel avancierte zur Überfliegerin, rang in einem wahren Krimi Gitta Decker in fünf Sätzen nieder. Gegen Iris Schmidt hatte sie keine Probleme, nur Katja Decker musste sie sich glatt geschlagen geben. Anja Meier behauptete sich gegen Schmidt über die volle Distanz und gewann gegen Gitta Decker dreimal 11:9. Im letzten Einzel verlor sie allerdings klar gegen Elisabeth Wolf. Den fünften Punkt errang Corinna Völker, die mit einem Fünf-Satz-Sieg über Katja Decker brillierte.

Bawinkel - Holtum 8:3. Beim Tabellenzweiten war die Atmosphäre wesentlich angenehmer – daher hatten die Holtumerinnen trotz des klaren Resultates eine Menge Spaß. In erster Linie erneut Mareike Puvogel, die abermals mit zwei Siegen glänzte. Es sollten jedoch die einzigen Einzelpunkte für die Gäste bleiben, darüber hinaus setzte sich das Doppel Wahlers/Wacker in fünf Sätzen durch. Pech hatten Völker/Puvogel, die über die volle Distanz gingen und knapp verloren. Am dichtesten schrammte noch Corinna Völker an einem Erfolg vorbei, gegen Materialspielerin Claudia Meer hieß es 5:11 im Entscheidungssatz. Heike Wahlers kämpfte gegen Meer tapfer, aber nach 12:10 und 10:12 war die Luft raus. In erster Linie die junge Nina Längert. Nummer zwei des Tabellenzweiten, zeigte Holtum klar die Grenzen auf.

„Jetzt konzentrieren wir uns auf Cadenberge, das unbedingt geschlagen werden muss. Und vielleicht können wir auch endlich mal gegen Hollen punkten“, nennt Wahlers die Hoffnungsmomente für den Rest der Hinrunde.

vde

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