Fußball-Vorstand sucht neuen Trainer mit ganz bestimmtem Anforderungsprofil

FC Verden 04 beendet „Ehe“ mit Leilo zum Saisonende

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Nach nur zwei Jahren ist die „Ehe“ zwischen Trainer Ziad Leilo und der 1. Herren des FC Verden 04 am Saisonende wieder beendet.

Verden - Von Frank von Stadenund Ulf von der EltzAuch der Vorstand des Fußball-Landesligisten FC Verden 04 legte sich jetzt die Karten für die Zukunft und kam am Montagabend zu der Auffassung, dass sich die Wege der Blau-Weißen und ihres Trainers Ziad Leilo nach nur zwei Jahren wieder trennen. So läuft der Vertrag des Libanesen am Saisonende aus, befindet sich der Aufsteiger damit auf intensiver Suche nach einem geeigneten Nachfolger.

Für Verdens Fußball-Boss Andreas Höttler ist das ein ganz normaler Schritt, „um in der Mannschaft neue Reize zu setzen und um ihr neue Impulse zu geben.“ Denn mit der Arbeit Leilos ist das Führungsteam des FC Verden 04 beileibe nicht unzufrieden gewesen. Schon deshalb erfolgt die Scheidung dieser „Fußball-Ehe“ auch erst im Sommer. Höttler: „Es war am Montag auch ein sehr vernünftiges und unaufgeregtes Gespräch zwischen beiden Parteien. Ziad Leilo hat unsere Entscheidung im Großen und Ganzen nachvollziehen können und hat sie professionell genommen.“

Dass der Stachel beim Coach, der 2014 von der zweiten Mannschaft hochgerückt war, trotzdem tief sitzen dürfte, lässt seine Reaktion vermuten: „Ich muss die Entscheidung des Vereins akzeptieren. Alles andere lasse ich unkommentiert, das wird intern besprochen.“ Zumindest völlig überrascht war Leilo nicht: „Als Trainer hat man so ein Gefühl. Schon während der Vorbereitung nach der Winterpause hatte sich das ein wenig angedeutet.“

Und auch Überlegungen, am Saisonende selbst einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit dem FC zu ziehen, hatte der junge Familienvater angestellt: „Aber dem ist die Führungsetage jetzt zuvor gekommen.“ Oberstes Ziel beider Seiten muss es nun sein, die Spielserie 2015/2016 als Landesliga-Aufsteiger auf einem Nichtabstiegsplatz zu beenden, um dann dem Nachfolger ein bestelltes Feld zu übergeben. Leilo: „Mit dem Klassenerhalt würde ich mich vernünftig verabschieden.“

Wie das Anforderungsprofil des zukünftigen FC-Trainers auszusehen hat, zeichnet Höttler so auf: „Er sollte Teamgeist schüren können, gestanden sein, sollte Autorität ausstrahlen, aber gleichzeitig auch immer ein Ohr an der Mannschaft haben!“ Dass es bereits ernsthafte Gespräche mit potenziellen Kandidaten gegeben hat, wollte der Verdener Fußball-Chef weder bejahen noch verneinen.

Namen aber geisterten am Dienstag natürlich schnell durch die Stadt Verden. Mit im Lostopf dürften dabei Sascha Lindhorst (zuletzt FSV Langwedel-Völkersen), Jan Fitschen (wird beim Klassenpartner Rotenburger SV am Saisonende von André Koopmann abgelöst) und auch Andre Schmitz sein. Der einstige Oberliga-Coach des TB Uphusen heuerte erst zu Saisonbeginn beim klassentieferen TSV Oldenburg an, steht mit diesem auch derzeit auf Platz drei. Doch dem Vernehmen nach soll sich der Bremer bei seinem neuen Club nur bedingt wohlfühlen.

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