TBU-Trainer nach dem 1:5 in Celle sprachlos / „Körpersprache katastrophal“

Ahlers-Ceglarek völlig bedient

Auch wenn Christian Ahlers-Ceglarek immer wieder lautstark seinen Unmut zum Ausdruck brachte, änderte das nichts am schwachen Auftritt des TBU in Celle.
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Auch wenn Christian Ahlers-Ceglarek immer wieder lautstark seinen Unmut zum Ausdruck brachte, änderte das nichts am schwachen Auftritt des TBU in Celle.

Zum Saisonauftakt kassierte Fußball-Oberligist TB Uphusen ein 1:5 beim MTV Eintracht Celle. Dabei vermisste Trainer Christian Ahlers-Ceglarek vor allen Dingen die Grundtugenden des Fußballs bei seinem Team.

Uphusen – Viel schlechter hätte der Saisonauftakt für Fußball-Oberligist TB Uphusen sicher nicht verlaufen können. Beim MTV Eintracht Celle kassierte das Team von Christian Ahlers-Ceglarek eine bittere 1:5 (0:1)-Packung. Darüber hinaus verlor der TBU auch noch Mathis Wellmann mit einer Verletzung.

Mathis Wellmann scheidet früh verletzt aus

Kein Wunder, dass Ahlers-Ceglarek im Anschluss ziemlich bedient war. „Es ist für mich extrem schwer, diese Vorstellung in Worte zu fassen. Mit Ausnahme der ersten 20 Minuten haben wir nahezu alles vermissen lassen und uns in der zweiten Halbzeit keine Moral gezeigt und uns komplett ergeben“, sparte der TBU-Coach dann auch nicht mit Kritik. Und erst einmal richtig in Fahrt legte „Zecke“ gleich nach: „Unsere Körpersprache war katastrophal. Dabei hatte ich eigentlich gedacht, dass alle begriffen haben, dass Arbeit und Leidenschaft die Grundtugenden sind. Aber wenn nicht mal die an den Tag gelegt werden, haben wir auch keine Chance!“

Ich kann nur hoffen, dass die Jungs jetzt wissen, worum es geht. Ohne Arbeit geht es nicht auf dem Platz.

TBU-Trainer Christian Ahlers-Ceglarek

Noch zu Beginn der Partie hatten die Uphuser sogar ein leichtes spielerisches Übergewicht und erspielten sich einige Ecken. „Da hätte auch mal einer reinflutschen können“, war Ahlers-Ceglarek bis dahin auch nicht unzufrieden. In der 15. Minute dann aber der erste Nackenschlag, als sich Mathis Wellmann ohne Einwirkung eines Gegenspielers erneut am hinteren Oberschenkel verletzte und ausgewechselt werden musste. Nur fünf Minuten später der nächste Tiefschlag. Hatte TBU-Keeper Maximilian Hentrich zunächst glänzend pariert, war er gegen den folgenden Nachschuss von Felix Krüger machtlos – 0:1 (20.). In der zweiten Hälfte erhöhte Jean-Luca van Eupen direkt nach dem Wechsel auf 2:0 (47.), ehe Pedro Güthermann mit dem 1:2 (52.) für neue Hoffnung auf Seiten der Uphuser sorgte. Die war aber nicht von langer Dauer, denn nach einem Fehler von Hentrich war erneut Krüger zur Stelle – 3:1 (55.). „Den Ball muss er einfach vernünftig weghauen. Dann ist das Thema durch“, sprach „Zecke“ von einem klaren Fehler seines Torhüters. Mit diesem Nackenschlag hatten die Celler dem TBU augenscheinlich endgültig den Stecker gezogen, denn in der Folge lief nichts mehr zusammen auf Seiten der Gäste. Daher hatte Yusuf-Islam Akdas auch keine Mühe, mit einem Doppelpack (61./65.) auf 5:1 zu erhöhen. Nur gut, dass die Gastgeber in der Folge einige Hochkaräter nicht zu nutzen wussten. „Ich kann nur hoffen, dass die Jungs jetzt wissen, worum es geht. Ohne Arbeit geht es nicht auf dem Platz“, so Ahlers-Ceglarek. „Zumal uns jetzt mit Lohne und Heeslingen zwei ganz andere Kaliber erwarten.“  kc

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