Fußball-Talent der JSG Aller wechselt in die Kaderschmiede des VfL Wolfsburg

Luis Saul: Als „Wolf“ darf er von der Bundesliga träumen

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Luis Saul

Verden - Von Jürgen Honebein. Schule, Training, Chillen und zusätzlich oft ein Spiel. So in etwa wird zukünftig der Tagesablauf des 14-jährigen Verdeners Luis Saul aussehen. Der Gymnasiast und bisherige U14-Fußballer der JSG Aller darf zumindest vom „großen Fußball“ träumen. Er wechselt jetzt ins Internat des Nachwuchs-Leistungszentrums des Bundesligisten und DFB-Pokalsiegers VfL Wolfsburg. Das Abenteuer beginnt am 10. August.

In Wolfsburg wird er zum Kader der U15 gehören, die in der Regionalliga spielt. Trainiert wird die U15 des VfL vom langjährigen Bundesligaspieler Matthias Stammann, der in seiner aktiven Laufbahn für Fortuna Köln, Dynamo Dresden und VfL Wolfsburg spielte. „Ich bin ja schon mehrmals zum Training in Wolfsburg gewesen. Es macht super Spaß“, ist Luis Saul vom Trainer, Training und Umfeld total begeistert. Die Verantwortlichen der „Wölfe“ wurden auf den Verdener durch verschiedene Auswahllehrgänge und auch durch das Stützpunkttraining aufmerksam. Jetzt packt Luis Saul die Chance beim Schopfe und wird in der Autostadt versuchen, eine Fußballerkarriere, möglichst später in der Bundesliga, zu starten. „Ich freue mich darauf, denn auf jeden Fall werde ich viel Neues kennenlernen.“ Einen Stammplatz im U15-Team traut sich Luis Saul auf Anhieb zu: „Wenn das nicht der Fall wäre, würde ich nicht wechseln“, so der Verdener.

Bei der JSG Aller trug er die Nummer zehn und fungierte unter seinem Trainer Heiko Peters als Spielmacher. „Von Heiko habe ich viel gelernt und habe ihm viel zu verdanken. Jetzt will

„Ich werde viel Neues

kennenlernen“

ich aber den nächsten Schritt machen“, so der Schüler. Beim VfL Wolfsburg wird er aber nicht die Nummer zehn tragen. „Sie haben mich als Innenverteidiger eingeplant“, sagt der junge Mann, der mit sieben Jahren bei seinem Heimatverein SV Hönisch mit dem Fußball anfing.

Das Talent hat er seines Erachtens von seinem leider schon verstorbenen portugiesischen Opa geerbt: „Er war Trainer und hat mir in den Ferien in Portugal immer viel beigebracht“, erinnert sich der 14-Jährige gern zurück. Sein sportliches Vorbild ist Sergio Ramos, der bei Real Madrid in der Innenverteidigung spielt. „Seine Art zu spielen gefällt mir einfach“, sagt Luis Saul. In der Jugendschmiede, sprich Internat des VfL Wolfsburg, die keine fünf Bus-Minuten vom Stadion entfernt ist, wartet harte Arbeit auf den Verdener. Und das nicht nur im Training, sondern auch in der Schule. Er wird zukünftig das Gymnasium der Eichendorffschule in Wolfsburg besuchen. Seine neue Schule trägt den Titel „Eliteschule des Fußballs“. Sie ermöglicht es, den Unterricht und die Prüfungen der jungen Spieler flexibel zu gestalten und sogar bis zu zweimal in der Woche auch ein Vormittagstraining stattfinden zu lassen. Die fehlenden Stunden müssen später aber nachgeholt werden.

Auf Luis Saul wartet also ein großes Abenteuer. Nur wenige schaffen später auch den Sprung in den Profifußball, doch mit diesem ersten Schritt ins Internat ist zumindet schon einmal ein Grundstein gelegt.

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