Fußball: TSV Ottersberg erteilt Freigabe / Denker auf Weg der Besserung

Koweschnikow: Der große Irrtum darf jetzt gehen

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Erhielt die Freigabe vom TSV Ottersberg und wechselt zum Bremer SV: Boris Koweschnikow.

Ottersberg - Von Frank von Staden. Er kam erst zu Saisonbeginn und nährte beim Fußball-Oberligisten die Hoffnungen, dass diese Serie endlich eine ohne Sorgen und Abstiegsängste werden würde. Doch diese Hoffnungen konnte Boris Koweschnikow an der Wümme nur sehr bedingt erfüllen. Mit der Konsequenz, dass der offensive Mittelfeldspieler seine Zelte beim Abstiegskandidaten nach nur sechs Monaten abbricht und sich dem Bremen-Ligisten Bremer SV anschließen wird.

„Wir sind uns da einig geworden. Der BSV hat uns eine Ablösesumme gezahlt, daraufhin haben wir auch die Freigabe erteilt“, erklärte gestern Ottersbergs sportlicher Leiter Markus Bremermann auf Nachfrage kurz und knapp.

Damit reduziert sich der Kader von Trainer Axel Sammrey nun auf eine momentane 23er-Stärke. „Davon sind aber gleich zehn Spieler aus unserer U19“, schränkte der Übungsleiter leicht ein. Dass die Ära von Koweschnikow, der vom Regionalligisten BSV Rehden an die Wümme gekommen war, als großer Irrtum endet, bedauert Sammrey nur bedingt: „Rein sportlich ist er natürlich ein Verlust für uns. Doch irgendwie kam er nie mit der Art und Weise in Ottersberg zurecht. Er hatte von Beginn an Probleme innerhalb der Mannschaft. Letztlich hat es eben nicht gepasst.“

Dass der einstige russische U17-Nationalspieler die Flinte aber bereits nach sechs Monaten ins Korn wirft, kann der Trainer nicht nachvollziehen: „Ich kann diese Menschen einfach nicht verstehen, die sofort aufstecken, wenn es nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Wer immer nur nach den leichtesten Wegen sucht, der macht im Leben etwas falsch. Man muss sich auch einmal durchboxen und kann nicht erwarten, dass immer die Anderen auf einen zugehen und den roten Teppich ausrollen!“

Positive Nachrichten vermeldet der Fußball-Oberligist indes in Sachen Stefan Denker. Der 24-jährige Allrounder war vor wenigen Wochen nach einem längeren Mexiko-Tripp direkt nach dem letzten Punktspiel vor der Winterpause mit starkem Fieber zurück gekommen und hatte sich ins Krankenhaus begeben müssen. „Zum Glück gibt es jetzt Entwarnung. Es hat sich herausgestellt, dass Stefan keine tropische Krankheit mitgebracht hat, sondern dass er nur eine starke Lungenentzündung hatte. Er befindet sich aber bereits auf dem Wege der Besserung und konnte das Krankenhaus schon wieder verlassen“, atmet Coach Sammrey auf.

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