Fußball-Oberligist TB Uphusen gestern 1:1 gegen Oldenburg / Celiks Führung

Marvin Osei geht mit seinen Chancen zu schlampig um

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Und wieder steht Marvin Osei frei vor Keeper Jannik Zohrabian – und wieder bringt er das Leder nicht im Gehäuse unter.

Uphusen - Von Frank von Staden. Einen Sprung Richtung Tabellenmittelfeld verpasste gestern Fußball-Oberligist TB Uphusen im Heimspiel gegen den VfL Oldenburg. So ließ der Turnerbund gegen den Tabellennachbarn beste Torchancen leichtfertig liegen und musste sich so mit einem mageren 1:1 (1:0) begnügen.

Damit beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz weiter nur fünf Punkte. Ein trügerischer Vorsprung. Das wusste gestern auch TBU-Coach Andre Schmitz nur zu genau, der vor allem den zahlreichen Chancen seines mit Ladehemmung belasteten Stürmers Marvin Osei hinterher trauerte: „Völlig frei vor dem Tor . . . gleich zwei-, dreimal. Einen davon muss er machen, dann gehen wir hier als Sieger vom Platz! So aber hängen wir weiter in den Seilen. Dieses Ergebnis macht die Sache für uns wahrlich nicht einfacher.“ Schmitz liefen bei seinen Sätzen zeitgleich wohl die Szenen aus der zehnten, 64. und 68. Minute durch den Kopf, als sein Stürmer völlig frei vor VfL-Keeper Jannik Zohrabian auftauchte, diesen aber nicht bezwingen konnte oder aber die Lederkugel kläglich am Tor vorbei schob. „Da hatten wir mehr als Glück. Eigentlich macht der Osei diese Dinger im Schlaf. Deshalb ist dieses Ergebnis sicher ein geschenkter Punkt für uns in einem Spiel, das auf eher mäßigem Niveau stand. Doch aufgrund der Konstellation war das auch nicht anders zu erwarten gewesen“, atmete da später Oldenburgs Trainer Ulf Kliche tief durch. Wohl wissend, dass seine Mannschaft zum Ausgleich durch Andre Jädtke wie die Jungfrau zum Kinde kam (63.). So war das Zuspiel auf den Angreifer eher dem Zufall geschuldet. Zudem machte TBU-Schlussmann Lucas Feldmann dann auch noch eine recht unglückliche Figur, als der nicht hart geschossene Ball hauchzart an seinem Kopf vorbei rauschte. „Schien nicht unhaltbar“, musste dann auch Schmitz später eingestehen. „Und danach war es dann ein wildes Hin und Her, bei dem wir sogar noch den Lucky Punch hätten setzen können“, merkte da Kliche an. Schmitz konnte das so abnicken: „Im zweiten Durchgang war mir da viel zu viel bum, bum, bum!“

In die Pause indes ging der Uphuser Übungsleiter noch mit sehr viel Optimismus. Denn bis dahin zeigte sein Team eine engagierte Leistung und brachte dabei einige Hochkaräter an den Start. Doch letztlich reichte es nur zu einer mageren Führung durch Thomas Celik. Verpasste der noch in der siebten Minute nach einem Freistoß ganz knapp, so machte er es in der 25. Minute besser, als Zohrabian sowie Kapitän Nils Frenzel zu zögerlich dem Sportgerät entgegen gingen und der Uphuser so gedankenschnell dazwischenspritzen durfte. Sekunden vor der Pause fast eine Doublette dieser Szene, doch diesmal blieb der VfL-Keeper Sieger gegen den heranrauschenden Celik. Andre Schmitz: „So sind wir dann an diesem Unentschieden auch selber schuld!“

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