Fußball-Oberligist feiert 2:1-Auswärtserfolg beim SSV Jeddeloh / Flutlichtausfall

Murati und Dikollari lassen TB Uphusen jubeln

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Saimir Dikollari (links) erzielte am Freitagabend das erlösende 2:0 in Jeddeloh.

Uphusen - Ganz wichtiger Dreier am späten Freitagabend für Fußball-Oberligist TB Uphusen, der sich trotz einer dreiwöchigen Zwangspause bei seiner Auswärtspartie in Jeddeloh topfit zeigte und dank seines Sturm-Duos Bekim Murati und Saimir Dikollari einen knappen 2:1 (1:0)-Sieg einfahren konnte.

Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig den Hausherren, die spritziger und auch etwas gedankenschneller wirkten. „Da haben wir uns ein ums andere Mal in der Defensive etwas unsortiert gezeigt. Jeddeloh verbuchte da auch vielversprechende Chancen“, so Uphusens sportlicher Leiter Markus Nesemann. Dann aber fast aus dem Nichts die Führung für die Blau-Weißen (27.). Nach einem erweiterten Eckstoß ließ Bekim Murati das Leder geschickt über den Scheitel aus wenigen Metern in die Maschen rutschen. Und dieser Treffer wirkte wie ein Brustlöser. Zusätzliche Stimulanz gaben zudem die wenig später eingewechselten Daniel Throl und Marvin Osei. Bis zur Pause verbuchte der TBU so noch zwei Möglichkeiten. Erst verfehlte Saimir Dikollari eine Throl-Flanke hauchzart, dann fand ein Murati-Kopfball nicht sein Ziel.

Nach der Pause dann fast das 0:2, doch stand Dikollari bei seinem Treffer im Abseits. Das allerdings rüttelte die Platzherren wach, die nun immer besser wurden, dann aber durch den zehnminütigen Ausfall der Flutlichtanlage (67.) etwas aus der Bahn geworfen wurden. Die Pause schmeckte nämlich dem TBU besser, der sich wieder fing und die Partie nun wieder offener gestalten konnte. Und in der 76. Minute durften die Uphuser dann erneut jubeln. Nach einem Konter zeigte sich Bekim Murati uneigennützig und bediente den mitgeeilten Saimir Dikollari, der zum 2:0 nachlegen konnte. Danach aber legten sich die Hausherren noch einmal kräftig ins Zeug und fuhren teilweise wütende Angriffe. In der 87. Minute kam der SSV dann auch noch zum Anschlusstreffer, doch letztlich retteten die Uphuser diesen Sieg über die Zeit. Nesemann: „Die Unterbrechung hat uns in die Karten gespielt. Danach hat Jeddeloh zwar Gas gegeben, wir hatten aber sehr gute Konterchancen, die wir hätten besser ausspielen müssen.“

TB Uphusen: Seeger - Ciosanski, Spitzer, Denker, Yücel, Kalmis (30. Throl), Helms (60. Radke), Blümel, Bekjar (30. Osei), Dikollari, Murati.

vst

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