Kmiec von Atlas kommt

Denker und Mennicke verlassen den TB Uphusen

Verlässt den TBU: Stefan Denker.

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Nach geschafftem Klassenerhalt dreht sich bei Fußball-Oberligist TB Uphusen weiter das Personal-Karussell: Vorm letzten Heimspiel am Mittwochabend (19 Uhr) gegen den Heeslinger SC verkündeten nach Yannis Becker, dessen Wechsel zum Regionalligisten BSV Rehden (wir berichteten) nun auch offiziell gemacht wurde, Stefan Denker und Thomas Mennicke ihren Abschied. Dafür steht in Sebastian Kmiec der dritte Neuzugang für die nächste Saison fest.

Hatten die Uphuser am Rande des 3:0 über Vorsfelde wie berichtet bereits die Einigungen mit den 18-jährigen Talenten Loris Menger und Ricardo Marafena de Costa von Eintracht Cuxhaven verkündet, stößt nun auch Linksverteidiger Kmiec von Atlas Delmenhorst zu den Blau-Weißen. Den 27-Jährigen, den TBU-Coach Fabrizio Muzzicato bereits beim Bremer SV unter seinen Fittichen gehabt hatte, bezeichnet Teammanager Florian Warmer als „polnischen Rambo“.

In den Fällen Denker sowie Mennicke hätten die Verantwortlichen gerne eine weitere Zusammenarbeit forciert. „Beide wollten sich jedoch verändern und sehen sich nächste Saison woanders“, erläuterte Muzzicato am Dienstag. Während es Mennicke, dessen Wechsel in die Regionalliga aus beruflichen Gründen wohl schwierig werden dürfte, in den Oldenburger Raum zieht, hat sich Denker offiziell noch nicht entschieden, welchem Verein er seine Zusage geben wird.

„Meine Aufgabe in Uphusen ist erfüllt“

Der 27-Jährige, meist als Innenverteidiger auf dem Platz, betonte am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung seine Beweggründe, den Arenkamp nach drei Runden wieder zu verlassen: „Meine Aufgabe in Uphusen ist erfüllt. Wir haben den Klassenerhalt sportlich geschafft, jetzt ist für mich ganz klar die Zeit für etwas Neues gekommen.“ Vor seinem Wirken beim TBU hatte Denker seine kompletten Herrenjahre beim TSV Ottersberg gespielt – bis dieser den bitteren Gang aus der Oberliga in die Landesliga hatte antreten müssen. In einigen Tagen wolle der Elektromeister bei einer Syker Firma seine künftige Mannschaft benennen.

Indes geht Trainer Muzzicato nach dem monatelangen Bangen um den Klassenerhalt wesentlich lockerer ins letzte Heimspiel gegen Heeslingen: „Ich hatte zuletzt immer nur die nächste Partie, manchmal ja im Drei-Tage-Rhythmus, im Kopf. War richtig im Tunnel. Zwar geht die Arbeit jetzt schon wieder im Hinblick auf die nächste Saison weiter, aber ein bisschen Durchschnaufen sollte erlaubt sein.“

Mittwoch letztes Heimspiel gegen Heeslingen

Wobei der Coach hofft, dass die in den vergangenen Wochen bewiesene Konstanz vor eigenem Publikum als Faustpfand für den Nichtabstieg keinesfalls ausgerechnet zum Kehraus nachlässt: „Es sollte für jeden eine Motivation sein, auch dieses Match noch gewinnen zu wollen. Sie können doch befreit aufspielen und Spaß haben.“ Gut möglich, dass Torhüter Yannik Wetzel, der nach Verletzung seit vier Wochen wieder in den Einheiten ist, auf einen Einsatz hoffen darf. Ebenso wie der dritte Keeper Caner Sahan oder Cliffort Stecher, die beide noch ohne jede Saisonminute sind. Muzzicato: „Für sie wäre es noch mal ein Bonbon. Alle anderen aus der zweiten Reihe mussten aufgrund der vielen Partien ohnehin oft ran.“

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