TSV Bassen kassiert im Hit gegen den SV Pennigbüttel den 1:1-Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit

„Fußball ist nicht gerecht“

So ähnlich wie in dieser Szene fiel später die Führung der Bassener: Mark Moffat (l.) bedient geschickt Florian Thiel, der dann auf und davon zog. - Foto: von Staden

Bassen - Klar gingen die Köpfe bei Bassens Bezirksliga-Fußballern gestern nach dem Abpfiff gegen Tabellenführer SV Pennigbüttel kurz nach unten. Immerhin hatten sie den Primus, der in dieser Partie aber mal alles schuldig blieb, am Rande einer Niederlage, waren das in allen Belangen bessere Team. Doch am Ende reichte der Treffer von Florian Thiel aus der 46. Minute nicht, schafften die Gäste durch Fadika nach einem Freistoß in der Nachspielzeit per Abstauber noch den mehr als schmeichelhaften 1:1 (0:0)-Ausgleich.

Doch als die zahlreichen Bassener Anhänger dann ihr Team wie ein Sieger feierten, hellten sich so langsam die Mienen der Grün-Roten wieder auf. „Das ist das beschissene am Fußball, dass es nicht nach Leistung geht, er nicht immer gerecht ist. Dieses Mal war das so. Wir haben Pennigbüttel regelrecht an die Wand gespielt, aber besaßen letztlich nicht das nötige Glück, um mit einem 2:0 oder gar 3:0 vom Platz zu gehen“, fand da Bassens Coach Marco Holsten im Spielerkreis schnell die richtigen Worte. Ähnlich sah es da sein Pendant Malte Jaskosch, goss aber auch etwas Öl ins erlischende Feuer: „Bassen ist ja selber Schuld, hatte genügend Chancen, um alles klar zu machen. Letztlich hat uns unser Keeper im Spiel gehalten, der ansonsten in der Zweiten spielt. Natürlich war dieser Punkt für uns schon etwas glücklich. Doch wir haben immer an uns geglaubt. Deshalb sehe ich ihn auch nicht als unverdient an!“

Nun, die Pennigbütteler hatten in dieser Begegnung ganze zwei nennenswerte Einschussmöglichkeiten. So landete ein Schuss von René Thiel 30 Sekunden nach Spielbeginn am Außennetz – und in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Amed Fadika im Tor. Ansonsten fiel den Gästen wenig bis nichts ein. Ganz anders lief es da bei den Hausherren, die bissig und druckvoll agierten und so dem Klassenprimus über 90 Minuten den Schneid abkauften. Allerdings hatte Jaskosch mit seinem Vorwurf Recht, dass die Bassener zu schlampig mit ihren Torchancen umgingen. Ob Hendrik Thiel (9.), Mark Moffat (32.) oder auch Florian Thiel (44.): Schon zur Pause hätten die Platzherren führen müssen.

Diese Führung besorgte Florian Thiel dann zwar Sekunden nach Wiederanpfiff nach feinem Moffat-Pass in die Schnittstelle, doch danach schafften es die Grün-Roten nicht, das Päckchen mit einer Schleife zu versehen. Moffat aussichtsreich überweg (51.), Helge Osmers völlig freistehend aus acht Metern (59.) und wiederum Florian Thiel (89.) – nichts war es mit dem erlösenden 2:0. So warfen die Gäste dann noch einmal alles nach vorne und profitierten vom dem Glück, das man braucht, um aufzusteigen!

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