Fußball-Landesligist TSV Ottersberg verlässt nach 2:0-Heimerfolg die Abstiegsplätze / Allerdings: Spiel sieht viel Kampf und Krampf

Mazan Moslehe behält gegen Drochtersens Reserve zweimal kühlen Kopf

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Mazan Moslehe (am Ball) war gegen die Reserve des SV Drochtersen/Assel wieder einmal der Matchwinner, markierte beim 2:0 beide Treffer für den TSV Ottersberg.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. OttersbergKreis-Verden - Von Frank von Staden. Es war beileibe nicht viel Gold, was da am Sonntagnachmittag beim Fußball-Landesligisten TSV Ottersberg im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Drochtersen/Assel II glänzte, doch den Grün-Weißen durfte das nach dem Abpfiff wohl relativ egal gewesen sein. Immerhin konnten sie durch einen hart erkämpften 2:0 (0:0)-Erfolg die Abstiegszone verlassen und blieben damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen.

Ottersbergs Coach Torsten Just viel nach diesem „Rumpelsieg“ natürlich ein Stein vom Herzen, konstatierte später dann aber ganz nüchtern: „Die erste Hälfte war nicht gerade berauschend, da haben wir einfach noch keinen Zugriff aufs Spiel gefunden und haben im Grunde nach vorn überhaupt nicht stattgefunden. Danach aber haben wir es besser gemacht, uns auf die weiten Bälle der Gäste gut eingestellt und sind dann auch aggressiver zu Werke gegangen. Von Drochtersen kam da nur noch ganz wenig. Was mich freut ist, dass wir uns die Punkte zuletzt allesamt verdient haben!“

Verdient zumindest deshalb, weil die Wümme-Kicker nie aufsteckten und nun schon fünfmal an ihr Limit gegangen sind. Davon war allerdings im ersten Abschnitt gegen Drochtersen II nur sehr wenig zu sehen. Kaum einmal fand so der Ball den Weg über mehr als zwei Stationen, eine Torchance verbuchte der TSV Ottersberg deshalb auch keine einzige in den ersten 45 Minuten. Die Gäste standen da kaum in etwas nach, prüften dann aber mit einem scharfen Flachpass zumindest einmal TSV-Keeper Tim Eggert, als der gerade noch gegen den heranstürzenden Yaman klären konnte (38.).

Nach der Pause aber änderte sich das Bild. Nun präsentierten sich die Grün-Weißen bissiger, gewannen fast alle wichtigen Zweikämpfe und kamen so auch zu einigen guten Chancen. Die erste hochprozentige durch Jan Schröder vereitelte dann zwar Keeper Dennis Schäfer, der sich im 16er aber nur mit einem Foul zu helfen wusste. Denn fälligen Strafstoß verwandelte Mazan Moslehe cool (61.). Und nur vier Minuten später schlug Moslehe erneut zu, nachdem Schröder gut nachsetzte und Tuncay Bilici so den entscheidenden Pass auf den Torschützen ermöglichte. Der hatte aber mit seinem Schuss von der Grundlinie Glück, dass Kötz den Ball zu einer unhaltbaren Bogenlampe abfäschte. Danach hätten die Gastgeber das Ergebnis durchaus höher durch den starken Schröder oder auch Moslehe gestalten können, doch letztlich ging dann das Ergebnis in der Höhe absolut in Ordnung.

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