Fußball-Landesligist TSV Etelsen dominiert am Nikolaustag gegen TuS Zeven mit 3:0 / Mario Gloger schenkt doppelt ein

Oberbörsch erklärt Durststrecke für beendet

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Hier scheitert Mario Gloger (r.) noch per Kopf, später überlistete er Zevens Keeper Malo Ehlen gleich zweimal beim 3:0-Erfolg.

Etelsen - Von Frank von Staden. Durch einen hoch verdienten, am Ende gar noch etwas zu niederig ausgefallenen 3:0 (0:0)-Erfolg auf tiefem, heimischen Geläuf gegen Aufsteiger TuS Zeven holten sich Etelsens Landesliga-Fußballer am Nikolaustag nicht nur drei Punkte aus dem Geschenkesack, sondern wahrten damit auch wieder die große Chance, wieder ins Titelrennen eingreifen zu können.

Etelsens Coach Bernd Oberbörsch viel nach dem Schlusspfiff hörbar ein Stein vom Herzen nach den zuletzt doch eher durchwachsenen Leistungen, die seine Elf zuvor abgerufen hatte: „Man hat den Jungs von Beginn an angemerkt, dass sie heute abliefern mussten – und letztlich haben sie dann auch abgeliefert!“ Der Coach räumte aber auch ein, dass ihn seine Spieler doch lange auf die Folter gespannt hatten, bis der Sieg unter Dach und Fach war, konstatierte: „Ja, wir hätten den Sack schon früh zumachen können, vielleicht auch müssen. Und es gab auch eine Phase, in der wir etwas Glück hatten, dass Zeven nicht zurück ins Spiel gefunden hat. Doch der Sieg geht in Ordnung bei einem Chancenverhältnis, das gefühlt bei 12:3 für uns lag. Damit ist unsere Durststrecke beendet!“ Mit nun fünf Zählern Rückstand auf die Tabellenspitze kommt es am kommenden Wochenende zum Showdown beim derzeitigen Klassenprimus FC Hagen/Uthlede.

Gegen den TuS Zeven kristallisierte sich schnell heraus, dass es am Ende nur um die Höhe des Etelser Erfolges gehen würde. Zwar warfen die Gäste kämpferisch alles in die Waagschale, spielerisch hatten sie den Blau-Weißen aber nur wenig entgegenzusetzen. Doch nachdem Kato Tavan aus wenigen Metern nach Gloger-Flanke (5.) und der Vorbereiter dann selbst nur Aluminium (16.) trafen, auch weitere gute Möglichkeiten vertan wurden, ging so ganz langsam die Struktur bei den Platzherren verloren, neigten sie schon vor dem Wechsel dazu, das Tor mit der Brechstange erzwingen zu wollen.

Und so kamen die Zevener ihrerseits zu ersten Möglichkeiten, die aber Cedrik Dreyer im Gehäuse der Etelser – Stammkraft Daniel Büchau verletzte sich beim Warmmachen – zu vereiteln wusste. Als dann aber Mario Gloger nach Altevoigt-Ablage die nötige Ruhe walten ließ und überlegt einschob, wirkte das wie ein Brustlöser (55.). Zwar traf Björn Mickelat auf der Gegenseite noch einmal die Latte (60.), doch nach dem 2:0 durch Maximilian Altevoigt, der das Leder aus 18 Metern volley einwuchtete (72.), war dann die Messe für die Gäste gelesen. Zumal sich Josch Vahjen nach einer Grätsche von hinten gegen Maximilian Jäger gar noch Rot zeigen lassen musste (80.).

Den Schlusspunkt hinter einen hoch verdienten Erfolg setzte dann der starke Mario Gloger nach feiner Kombi im 16er (82.). „Max“ Altevoigt hätte dann noch höher schrauben müssen.

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