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Fußball-Kreisliga: Ein Hauen und Stechen im Tabellenkeller

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Von: Björn Drinkmann

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Badens Tim Schwentke.
Badens Tim Schwentke. © - Caspers

Verden – Während in Sachen Titel langsam die Pfeilspitze klar Richtung FC Verden 04 II zeigt, wird es im Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga wohl bis zum Schluss ein Hauen und Stechen zwischen Baden, Langwedel und Fischerhude geben.

TSV Dörverden – TSV Etelsen II. Dank des 9:0-Kantersiegs gegen Fischerhude hat das ehemalige Kellerkind nun schon die drittbeste Offensive der Liga. „Mit Etelsen II haben wir nun allerdings ein dickes Brett zu bohren“, erwartet Trainer Nils Pohlner einen starken Gegner am Sünderberg. Pohlner muss verletzungsbedingt auf Danny Precht verzichten und bangt noch um die angeschlagenen Malte Weyers und Leon Delleske. Dafür wird Julien Rutault definitiv in den Kader zurückkehren.

Dörverdens Julien Rutault.
Dörverdens Julien Rutault. © - Verein

Beim TSV Etelsen II herrscht nach guten Leistungen zuletzt eine Aufbruchsstimmung. „Die Jungs freuen sich auf das Duell mit Dörverden, das in dieser Saison eine absolute Wundertüte ist. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen, sonst kann das böse enden“, befürchtet Etelsens Andy Wilkens. Mit Tim Krohe, Niklas Darr, Luca Gryschkewitz, Nico Bochinski, Musa Ratinger, Nico Heinken und Nino Nippoldt hat er gleich sieben angeschlagene Spieler, von denen die meisten nicht zum Einsatz kommen können.

Aufbruchstimmung beim TSV Etelsen II

TB Uphusen II – SV Hönisch. Bei den Uphusern verbessert sich die Personaldecke erheblich. Einzig Ibo Leilo (privat verhindert) wird der Oberliga-Reserve nicht zur Verfügung stehen. Dafür sind Diyar Undav, Serhat Yüksel, Joseph Airich und Michael Maul wieder mit dabei und drängen in die Startelf.

Bei den Gästen sieht es personell nicht so rosig aus. Jakob von Klinggräff, Andreas Rudat, Tugay Dogru und Fabian Borchers werden definitiv fehlen. Wladislaw Legostaev und Niklas Meyer sind zudem noch fraglich. „Trotz der vielen Ausfälle werden wir alles reinwerfen, um in Uphusen zu bestehen. Sie kommen langsam in Fahrt und sind für uns schwer zu bespielen, aber wir werden Lösungen parat haben“, verspricht Hönischs Trainer Waldemar Kammer.

TSV Fischerhude-Q. II – FC Verden 04 II. Nach der 0:9-Klatsche in Dörverden muss das Schlusslicht nun gegen den Tabellenführer ran. Paulitz, Schnaars und Brüning kommen in den Kader zurück, dafür fallen Hildebrandt (Urlaub) und Franz (verletzt) aus. „Gegen das stärkste Team der Liga wollen wir das Spiel so lange wie möglich offen halten und ihnen es so schwer wie möglich machen“, hofft Trainer Julian Kallhardt zumindest auf eine enge Partie.

Verdens Co-Trainer Dennis Neumann erwartet von seinem Team eine Leistungssteigerung: „Wir haben außer Finn Austermann, der noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, alle Mann an Bord und wollen daher in Fischerhude auch unbedingt wieder drei Zähler einfahren!“

TV Baden – TSV Uesen. Beim SVB baut Trainer Tim Schwentke auf Hochzeitsreiserückkehrer Jan-Hendrik Syeren. „Wenn wir zudem an die erste Halbzeit des Spiels gegen Uphusen anknüpfen können, haben wir gute Chancen“, so Schwentke. Ihm fehlen allerdings Tobias Pröttel (verletzt), Ismail Ergün (krank) und Christoph Blömer (Gelb-Rot-Sperre).

„Wir wollen die Badener defensiv beschäftigen, weil sie offensiv mit Undav, Rogosin und Buchwitz gut besetzt sind“, so Uesens Trainer Benjamin Nelle, dem mit Sascha Kohler, Alexander Blank und Waldemar Tepilton weiterhin erfahrene Akteure nicht zur Verfügung stehen.

Brunsbrocks Henning Meyer fordert drei Punkte

TSV Brunsbrock – TV Oyten II. Nach dem Last-Minute- Coup beim Tabellenführer sind die Brunsbrocker nun wieder in ihrer Festung am Kohlenföhrde gefordert. Trainer Henning Meyer fordert eine noch konsequentere Chancenverwertung seiner Mannschaft und nimmt eindeutig drei Punkte ins Visier: „Wir haben mit Julius Ritz und Jannik Strickland zwei angeschlagene Spieler, ansonsten sieht es personell entspannt aus“, ist Meyer guter Dinge für das Heimspiel.

Großen Respekt hat Gästetrainer Jens Rathjen: „Ja, sie haben mich im Hinspiel schon beeindruckt. Und der Sieg gegen Verden unterstreicht ihre Klasse nochmals.“ Seine Mannschaft pfeift aus verschiedensten Gründen personell aus dem letzten Loch. „Irgendwie werden wir aber elf Mann zusammenbekommen, die alles geben werden.“

TSV Bassen II - FSV Langwedel-V. II. Nach zwei Niederlagen in Folge ist der TSV Bassen II noch auf der Suche nach der Form aus dem Kalenderjahr 2021. „Wir werden unbedingt auf Sieg spielen! Ich werde die Mannschaft auch dementsprechend einstellen“, verspricht Trainer Marius Wagener. Bei ihm sieht es personell gut aus, auch wenn er Mittelstürmer Daniel Wiechert an die 1. Herren abgeben muss und Michel Richter, Leon Henke sowie Janek Hohlen weiterhin verletzt ausfallen.

Die Langwedler spielen momentan nicht unbedingt einen schlechten Fußball. Die Niederlage gegen Uesen besiegelte letztlich ein unglückliches Eigentor, sowie ein direkter Freistoß. Sie brauchen nun allerdings dringend Punkte, um den Anschluss an das rettende Ufer herzustellen.  bdr

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