Uwe Bischoff tritt als Trainer des Fußball-Bezirksligisten zurück

Paukenschlag beim TSV Bassen

Nach fünf Jahren zieht Uwe Bischoff einen Schlussstrich beim TSV Bassen.
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Nach fünf Jahren zieht Uwe Bischoff einen Schlussstrich beim TSV Bassen.

Nach fünf Jahren ist Schluss: Völlig überraschend legt Uwe Bischoff mitten in der Vorbereitung sein Traineramt beim Fußball-Bezirksligisten TSV Bassen mit sofortiger Wirkung nieder.

Bassen – Paukenschlag beim TSV Bassen: Knapp drei Wochen vor dem Saisonstart muss sich der Fußball-Bezirksligist einen neuen Trainer suchen. Denn wie Uwe Bischoff auf Nachfrage bestätigte, steht er den Grün-Roten mit sofortiger Wirkung nicht mehr zur Verfügung.

Bischoff: Jeder macht Fehler

Dabei hatte Bischoff seinen Vertrag in Bassen erst im Januar um eine weitere Saison verlängert. Persönliche Dinge sowie einige andere Probleme im Verein haben ihn nun jedoch zum Umdenken gezwungen. „Ich denke, dass ich den Zeitpunkt für den richtigen Absprung in Bassen einfach verpasst habe“, resümierte Bischoff nach fünf erfolgreichen Jahren. „Gleichwohl wünsche ich dem Verein für die Zukunft alles Gute und bin auch überzeugt davon, dass noch genügend Zeit ist, um einen Nachfolger für mich zu finden“, gibt der 61-Jährige zu verstehen. Auch wenn Bischoff bezüglich seiner Gründe für den Ausstieg nicht komplett ins Detail gehen wollte, war ihm deutlich anzuhören, dass gewisse Dinge innerhalb der Mannschaft einfach nicht mehr gepasst haben. „Ja, mitunter hätte ich mir schon etwas mehr Unterstützung gewünscht. Aber jeder macht Fehler. Da schließe ich mich nicht aus. Doch zuletzt hatte ich immer mehr das Gefühl, dass es so nicht weitergeht. Daher ist es besser, wenn ich konsequent bin und einen Schlussstrich ziehe. Ich denke, dass es so am besten für den Verein ist.“

Vielleicht zieht es mich ja auch in einen anderen Kreis. Dann lerne ich auch noch mal andere Sportplätze kennen.

Uwe Bischoff

Angesprochen auf seine Zukunft, hat Bischoff klare Vorstellungen. Nach einer Pause soll es für den 61-Jährigen definitiv weitergehen als Trainer. „Da habe ich auf jeden Fall noch Bock drauf. Und es muss nicht zwingend die Bezirksliga sein. Nein, wichtig ist mir, dass der Verein ein gutes Konzept hat. Vielleicht zieht es mich ja auch in einen anderen Kreis. Dann lerne ich auch noch mal andere Sportplätze“, wäre das für Bischoff auch eine reizvolle Aufgabe. Bis es so weit ist, wird der 61-Jährige aber sicherlich auch bei dem einen oder anderen Spiel als neutraler Zuschauer zu finden sein.

Adrian Liegmann will in Kürze einen Nachfolger präsentieren

„Für uns ist das so kurz vor dem Saisonbeginn natürlich ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Aber wir müssen die Entscheidung von Uwe akzeptieren und schauen ab sofort nur noch nach vorne“, erklärte Bassens Fußball-Chef Adrian Liegmann. Die Mannschaft habe es laut Liegmann ziemlich gefasst aufgenommen. „Ich habe an einem turbulenten Abend ziemlich lange mit dem Mannschaftsrat getagt. Auch mit dem weiteren Trainerstab gab es natürlich Gespräche. Alle drei bleiben uns weiterhin erhalten, allerdings in ihrer bisherigen Form“, schloss Liegmann eine interne Lösung als Nachfolger von Uwe Bischoff aus. Doch auch wenn Kai Wessel, Patrick Schwarze und Uwe Rechten damit nicht in Frage kommen, bastelt Liegmann derzeit intensiv nach einer Lösung. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Kürze einen neuen Trainer präsentieren können.“

Von Kai Caspers

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