TV Oyten lässt auch im Spitzenspiel gegen Neerstedt nichts anbrennen – 28:24

Furiose zweite Halbzeit der Grundstein

Durchgetankt: Gleich zwei Neerstedter können Marc Lange nicht am Torwurf hindern. Kurz vor der Pause markierte der Oytener den Treffer zum 10:9.
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Durchgetankt: Gleich zwei Neerstedter können Marc Lange nicht am Torwurf hindern. Kurz vor der Pause markierte der Oytener den Treffer zum 10:9.

Oyten – Die Herren des TV Oyten haben ihre Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga gefestigt. Und das in beeindruckender Manier. Auch wenn der knappe Endstand von 28:24 (10:9) über den Tabellendritten TV Neerstedt auf den ersten Blick etwas dagegen spricht, war das Team des Trainerduos Lars Müller-Dormann/Marc Winter die dominierende Mannschaft auf dem Parkett.

„Auch wenn unsere Chancenverwertung in der ersten Halbzeit sicher nicht optimal gewesen ist, darf es für uns gerne so weitergehen“, bilanzierte Coach Marc Winter. Ins gleiche Horn blies auch Jonas Lüdersen, der mit seinen Paraden den Gästen zeitweise den Schneid abkaufte. „Wir haben als Team füreinander gekämpft und bewiesen, dass wir verdient an der Tabellenspitze stehen“, befand Oytens Torhüter. Daran vermochten auch die von Winter angesprochenen Probleme in der ersten Halbzeit, in der leistungsmäßig schon noch Luft nach oben gewesen ist, nichts zu ändern.

Schon fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz

Daher war es auch kein Wunder, dass der TVO zunächst nur schwer zu seinem Spiel fand. Das lag in erster Linie an TVN-Keeper Lukas Oltmanns, der allein in den ersten 20 Minuten fünf Hochkaräter der Gastgeber entschärfte. Erst nach dem 1:3 kamen die Oytener langsam in die Spur und führten nach einem 4:0-Lauf mit 5:3. Allerdings sorgte das keinesfalls für Sicherheit. Im Gegenteil. Nur wenig später war die Partie beim 5:7 erneut gedreht, ehe die Gastgeber nach einem Treffer von Marc Lange doch mit einem 10:9 in die Pause gingen.

Direkt nach dem Wechsel sorgte TVO-Kreisläufer Timo Blau mit dem 17:12 für eine beruhigende Führung.

In einer furiosen Auftaktphase der zweiten Hälfte erhöhte Timo Blau auf 17:12 (39.). Die Verhältnisse nahmen langsam Formen an. Nach dem 20:17 (48.) schaffte der Spitzenreiter beim 25:18 gegen die offensichtlich platten Neerstedter den endgültigen Knockout für die Gäste, die ihren verletzten Toptorschützen Eike Kolpack nur dosiert einsetzten. „Ihr müsst weiter mit Druck arbeiten“, ermunterte Winter die Seinen. Das klappte nicht. Doch mehr als eine Resultatsverbesserung gelang Neerstedt nicht mehr. Kurz vor dem Ende scheiterte Max Sell noch mit einem Siebenmeter und brachte damit Marc Winter zum Schmunzeln: „Jetzt fangen die Jungs schon an zu grübeln ob der deutlichen Tabellenführung.“ Nach nun 15:1-Punkten und bereits fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz könnten die Oytener ihre Ziele für den weiteren Saisonverlauf schon mal langsam überdenken.

Tore TV Oyten: Dreyer (10/5), Brüns (4), Fischer (4), Blau (2), Zitnikov (3), Lange (3), Grobler (2).

Von Björn Lakemann

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