Kreisliga: TSV Brunsbrock feiert wichtiges 2:1 über den SV Hönisch

Funke trifft – Janke hält Sieg fest

Im Vorwärtsgang: Lennart Uphoff läuft durch die Hönischer Abwehr. Sein TSV Brunsbrock siegte 2:1. Foto: Hägermann

Brunsbrock - Von Björn Drinkmann. Einen ganz wichtigen Dreier landete der TSV Brunsbrock in der Fußball-Kreisliga beim 2:1 (1:1) am Sonntag über den SV Hönisch. „Auch wenn der Sieg am Ende etwas glücklich war, da Hönisch vor allem in der Schlussphase mächtig gedrückt hat, geht er in Ordnung. Denn wir haben über 90 Minuten vor allem kämpferisch alles rausgehauen,“ jubelte Walter Hötzl.

Zuerst jubelte Brunsbrocks Trainer in der 24. Minute, als Kapitän Marvin Gauster eine schöne Flanke in den Strafraum schlug und Robert Decani per Fallrückzieher das sehenswerte 1:0 bereitete. Doch lange hielt die Führung nicht. Im Anschluss an eine Ecke erzielte Wladislaw Legostaev den Ausgleich (39.). Glück hatten die Gastgeber dann, als die umsichtige Schiedsrichterin Lucy Holsten (TSV Bassen) bei einem vermeintlichen Handspiel von Dennis Böhlke nicht auf den Punkt zeigte – laut Hötzl war es eine 50:50-Entscheidung.

Also ging es mit einem 1:1 in die Pause, wobei die Gastgeber die aktivere und bessere Mannschaft waren. Belohnt wurden sie dafür verspätet in Halbzeit zwei. Mit einem schönen Schuss aus rund 20 Metern in die linke untere Ecke besorgte Florian Funke die erneute Führung zum 2:1 (55.). Kurze Zeit später hätte Funke die Partie entscheiden können, scheiterte mit seinem Schuss allerdings am Innenpfosten. Auch Lennart Uphoff ließ eine hochkarätige Chance liegen.

Ansonsten spielten nun aber nur noch die Gäste, die alles nach vorne warfen. Es war teilweise schon grotesk, was für Hochkaräter der SVH liegen ließ. Allerdings zeigte

Lukas Janke im Brunsbrocker Tor auch eine sehr überzeugende Leistung. So brachten die Gastgeber das knappe 2:1 über die Zeit. Mit zehn Punkten aus den vergangenen fünf Spielen haben die Roten Teufel weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt. „Bei uns zählen nur Wille und Einsatz,“ hatte Spielertrainer Pablo Kaiser schon vor dem Spiel festgestellt – und gerade das passte im Derby in jedem Fall. Der SV Hönisch dagegen ist im gesicherten Mittelfeld, da wird sowohl nach oben als auch nach unten nicht mehr viel gehen.

TSV Brunsbrock: Janke - Manns, Bockelmann, Böhlke, Funke, Schreiber, Gauster (60. Böhning), Uphoff, Hestermann (75. Strickland), Kaiser, Decani.

SV Hönisch: Heidemann, Brümmer, Seidel, Wigger, Grose (55. H. Hammer), Magalowski, Legostaev, Das (55. von-Hollen), Hellwinkel, Post, Blome.

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