Handball: SG Achim/Baden nach 20:25 gegen Bissendorf weiter punktlos

„Der Funke springt nicht über“

SG-Youngster Mohamed Sibahi erlebte mit seiner Mannschaft die nächste Bauchlandung. Das 20:25 gegen Bissendorf war die fünfte Niederlage im fünften Spiel.

Von Björn Lakemann

Achim/Baden – Auch im fünften Saisonspiel musste Handball-Oberligist SG Achim/Baden dem Gegner beide Punkte überlassen. Am Sonnabend nahm der TV Bissendorf-Holte nach dem 25:20 (11:10) beide Zähler mit auf die Autobahn Richtung Osnabrück.

„Wir halten den Gegner bei 25 Toren und phasenweise war unser Handball richtig klasse. Aber in der Chancenverwertung waren meine Mannen etwas schludrig. Wir brauchen jetzt mal ein Überraschungsergebnis“, gab ein gefasster SG-Coach Tobias Naumann zu Protokoll, dem allerdings die erneute Wadenverletzung vom Stammkraft Steffen Fastenau Sorgen bereitet. Sein Leistungsträger Florian Block-Osmers stellte fest: „Wir müssen für jedes Tor hart arbeiten und nach guten Aktionen springt der Funke einfach nicht über.“

Dabei hatte der Tabellenletzte von der Weser gut in sein fünftes Saisonspiel gefunden. Rückraumharpunist Steffen Fastenau gelang vor 190 Zuschauern die umjubelte Führung. Die Gäste stellten zunächst eine durchlässige Defensive wie Fastenau mit seiner zweiten Bude zum 6:6 (18.) bewies. Auch ein 7:10-Rückstand hatte keine negativen Auswirkungen, in dieser Phase parierte Keeper Arne von Seelen einen Siebenmeter und pushte sein Team. Mit insgesamt zwölf Paraden avancierte der Keeper zum besten Spieler seiner Mannschaft.

Kein Wunder also, dass Joost Windßuß nach dem Wechsel zum 11:11 ausglich. Danach aber wirkte es, als sei der SG der Stecker gezogen worden, das Naumann-Team bog spätestens nach dem 14:19 (49.) auf die Verliererstraße ein. Zu sehr verstrickte sich die SG in Einzelaktionen und die Gäste spielten, angeführt von den Rußwinkel-Brüdern, ihren Erfolgsstiefel runter. Auch die Umstellung auf zwei vorgezogene Spieler brachte den Gastgebern nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Nach dem 15:23 (55.) nahm bereits eine richtige Klatsche Gestalt an. Doch die Spielgemeinschaft profitierte nun davon, dass die Gäste etwas drosselten. Coach Henning Sohl war so auch nicht ganz zufrieden: „Ich wäre gerne unter 20 Gegentoren geblieben. Uns hat in die Karten gespielt, dass Block-Osmers im entscheidenden Moment angeschlagen aussteigen musste. Der Rückraum kam danach harmlos daher.“ Dem stimmte SG-Neuzugang Mohamed Sibahi zu, der nach seiner Einwechselung frischen Wind brachte: „Aus unserem Rückraum kam zu wenig.“

SG Achim/Baden: Hamann, von Seelen; Block-Osmers (1), Meier, Sibahi (3), Jacobsen, Podien (3), Windßuß (3), Fastenau (2), Budelmann, Meyer (2/1), Dreyer (5/3), Schmidt (1).

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