Torhüter Tom Witte neu dabei

Für Sascha Kunze gibt es mit der HSG Verden-Aller keine leichten Spiele

Kann es kaum noch abwarten: Sascha Kunze, Trainer der HSG Verden-Aller, freut sich, dass es wieder losgeht.
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Kann es kaum noch abwarten: Sascha Kunze, Trainer der HSG Verden-Aller, freut sich, dass es wieder losgeht.

Verden – „Wir wollen einfach wieder spielen“, freut sich Sascha Kunze, Trainer des Handball-Landesligisten HSG Verden-Aller, sehr auf diesen Moment, wenn der Handballalltag wieder ein Stück weit ein Zurück zur Normalität bedeutet.

Dabei greift die HSG, bei der Trainer Kunze bereits in seine fünfte Spielzeit geht, auf einen nahezu unveränderten Kader zurück. Einzig Keeper Tom Witte, der von der TS Woltmershausen den Weg an die Aller fand, steht auf dem Blatt der Neuverpflichtungen. „Das war schon nicht schlecht. Unser letztjähriger Neuzugang Rico Rosemeyer, der genau wie Jesper Ahrens noch nicht eine Spielminute für uns bestritten hat, hatte uns von einem neuen Torhüter erzählt. Also haben wir Tom vor sechs Wochen zum Probetraining gebeten und es hat ihm ausgezeichnet gefallen“, waren die Würfel in Sachen Verpflichtung schnell gefallen, wie Kunze erfreut anmerkt. Auch Wittes ehemaliger Club aus Pusdorf hätte sich nicht quer gestellt, sodass der Wechsel reibungslos über die Bühne ging. „Mit Tim Gronowski bildet er definitiv ein gutes Duo zwischen den Pfosten“, ist der HSG-Coach überzeugt.

Klassenerhalt extrem wichtig. Bei Abstieg droht Abwanderungswelle

Der Klassenerhalt – er ist in dieser Saison wichtiger denn je, wie Kunze anmerkt. Denn durch die Abschaffung der Landesklasse droht den Absteigern, von denen es mindestens zwei geben wird, der Absturz in die Regionsoberliga. Und der soll natürlich mit allen Mitteln verhindert werden, da den Verdenern ansonsten eine Abwanderungswelle drohen würde. Schließlich stünden einige Spieler auf dem Wunschzettel anderer Vereine.

Vor der Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie hatten wir eine gewisse Konstanz in unser Spiel bekommen. Daher wäre ich sehr froh, wenn wir daran anknüpfen können und am Ende eine sichere Saison spielen.

Verden-Allers Trainer Sascha Kunze

Für Sascha Kunze ist die Liga durch die pandemiebedingte Zwangspause unheimlich schwer einzuschätzen, da vermutlich auch alle Teams etwas verunsichert sind. „Die Vorbereitung ist bei uns sehr durchwachsen verlaufen. Aber für uns gibt es ohnehin keine leichten Spiele, sodass wir immer ans Limit müssen“, weiß Verdens Trainer ganz genau, was auf seine Mannschaft zukommt. Zumal der HSG mit Ausnahme der Vertretung aus Zeven alle anderen Gegner bekannt sind. Das Auftaktprogramm – es hat es dann auch gleich in sich. Kunze ist gespannt: „Zunächst kommt Titelfavorit SG Bremen-Ost zu uns in die Aller Weser-Halle. Mal sehen, wie die ohne Backe klarkommen.“ Auch mit dem SV Grambke-Oslebshausen, der seinen Kader ordentlich aufgerüstet haben soll, kommt ein Gegner auf die Allerstädter zu, mit dem offensichtlich nicht gut Kirchen essen ist. „Vor der Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie hatten wir eine gewisse Konstanz in unser Spiel bekommen. Daher wäre ich sehr froh, wenn wir daran anknüpfen können und am Ende eine sichere Saison spielen. Denn ich will nicht schon wieder im Abstiegskampf stecken“, hofft Kunze. Auf einem Vorbereitungsturnier in Bruchhausen-Vilsen habe seine Mannschaft bereits wieder Wettkampfluft schnuppern können. Dabei war zu sehen, dass sich die Truppe, obwohl auch eine gewisse Verunsicherung spürbar gewesen ist, weiterentwickelt hat. Da würden Auftaktsiege gegen die beiden Bremer Teams sicher für einen enormen Wohlfühlfaktor sorgen.

Stenogramm HSG Verden-Aller

Neuzugang: Tom Witte (TS Woltmershausen)

Weggang: keiner.

Restkader: Mario Pegesa, Glenn Rades, Sascha Genee, Janik Rosilius, Oliver Schaffeld, Juri Wolkow, Uli Mattfeld, Tim Härthe, Tobias Albert, Glenn Rades, Tim Gronowski, Jesper Ahrens, Rico Rosemeyer, Matthias Häfker, Tim Intemann, Lutz Evers, Mirco Thalmann (beide Keeper Back-Up) .

Trainer: Sascha Kunze (wie bisher).

Torwartrainer: Bastian Bormann (wie bisher).

Betreuer: Eckbert Fechner (wie bisher).

Saisonziel: Platz 4 - 7.

Favoriten: SG Achim/Baden II, SG Bremen-Ost.

Unser Tipp: Platz 6.

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