Fünfte Dakar-Etappe: Thedinghauser fährt mit Sohn Daniel auf Rang 39 vor

Jürgen Schröder: „Es klappt von Tag zu Tag besser“

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Erfolgreich durch die Wüste: Jürgen und Daniel Schröder aus Thedinghausen verbesserten sich auf der fünften Dakar-Etappe in ihrem Nissan Navarra auf den 39. Gesamtrang.

Thedinghausen - Die fünfte Etappe der Rallye Dakar absolvierten Jürgen und Daniel Schröder (Thedinghausen) erneut ohne Probleme. Sie belegten mit ihrem Nissan Navarra von den noch 79 gestarteten Autos nach einer Fahrzeit von 5:15:50 Stunden den 34. Platz. In der Gesamtwertung verbesserte sich das Duo nach fünf von 13 Etappen um zwei Plätze auf den 39. Rang.

„Es war eine tolle Etappe und ein super Ausblick, als wir aus den Dünen kamen und in Richtung Pazifik fuhren. Das Zusammenspiel mit meinem Vater klappt von Tag zu Tag besser. Wir profitieren von unseren Erfahrungen, die wir bei den vergangenen Dakar-Rallyes sammeln konnten“, war Daniel Schröder bester Laune.

91 von ursprünglich 137 gestarteten Autos nahmen die Etappe, die durch Chile führte und von Copiapo zur Badestadt Antofagasta am Pazifik über 697 Kilometer ging, in Angriff. Nach 458 Wertungskilometer erreichten 79 von ihnen das Ziel. Für die Motorsport-Cracks aus dem Kreis Verden reichte es nach 5:50:15 Stunden zu Platz 34. Auch Fahrer Jürgen Schröder war vollauf zufrieden: „Es klappt von Tag zu Tag besser. Da ich bei einer Dakar-Rallye das erste Mal auf dem linken Sitz sitze, ist es manchmal schwer auf das zu hören, was ich gesagt bekomme. Aber ich vertraue Daniel vollkommen und die Ergebnisse zeigen ja auch, dass es gut funktioniert“.

Die fünfte Etappe wurde wieder von den „Minis“ diktiert. Der Etappensieg ging dieses Mal an den Russen Wladimir Wassiljew, der nach 4:19:18 Stunden das Ziel in Antofagasta mit 20 Sekunden Vorsprung vor dem Saudi Yazeed Al Rajhi mit seinem Toyota erreichte. In der Gesamtwertung baute Nasser Al-Attiyah (Katar), der sich dieses Mal mit Platz vier begnügen musste, mit dem Mini den Vorsprung gegenüber dem Südafrikaner Giliel De Villiers mit Toyota auf 10:35 Minuten aus.

Die sechste Etappe führt über 647 Kilometer von Antofagasta nach Iquique, wovon 255 Kilometer in die Wertung einfließen. Iquique ist eine Hafenstadt im Norden des Anden-Staates Chile und liegt zwischen dem Pazifik und den Kordilleren. „Da unser Auto auf der fünften Etappe sehr gut lief und die Mechaniker nicht weiter tun mussten, als das Fahrzeug einmal durchzuchecken, bin ich optimistisch, dass wir auch diese Etappe bewältigen“, sagt Jürgen Schröder.

jho

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