Frühes Tor bei Verdens souveränem 5:0 in Dörverden / Pohlner: „Alles vermissen lassen“

Twietmeyer eröffnet Zwei-Klassen-Gesellschaft

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Gerettet: Philipp Möckel (vorne) köpfte die Kugel in dieser Szene vorm lauernden FC-Mittelfeldmann Sebastian Koltonowski weg. Dörverden verlor das Derby dennoch 0:5.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. DörverdenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Da macht der Job des Abgesandten natürlich richtig Spaß. Mirco Temp, Innenverteidiger des FC Verden 04, stellte sich am Sonntag nach dem 5:0 (2:0)-Erfolg im Bezirksliga-Duell beim TSV Dörverden für das Trainerteam: „Bei diesem Ergebnis haben wir alles gut gemacht. Wir sind mit breiter Brust angereist, daher geriet der Sieg nie in Gefahr.“ Nicht verwunderlich war die Stimmungslage bei Gastgeber-Coach Nils Pohlner völlig anders: „Auch in der Höhe ein absolut verdienter Erfolg für Verden. Wir haben alles vermissen lassen, womit wir überhaupt eine Chance gehabt hätten – keine Zweikämpfe geführt und die Hosen voll gehabt.“

Dass seine Truppe zwei Klassen schlechter als der Spitzenreiter auftrat, war nicht nur Pohlners alleinige Wahrnehmung. Schon in der Anfangsphase übten die Allerstädter Druck aus und kamen zu Chancen: Hamdin Özer (drüber) und Philipp Breves, der an Keeper Christopher Senff scheiterte, verpassten mit Freistößen knapp die FC-Führung. Die gelang nach der anschließenden Bade-Ecke Jan Twietmeyer, der den zweiten Ball aus fünf Metern zum 0:1 in die Maschen schlug (9.). Damit eröffnete der Verdener Offensiv-Mann praktisch die Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Temp fand per Kopf nach Bade-Ecke in Senff seinen Meister (17.), erst dann gelang den Grün-Weißen die Tor-Annäherung. Traf Christian Schünemann noch das Außennetz (26.), hätte zwei Minuten später der Ausgleich fallen müssen: Onur Kaya schickte Roman Stamikow, der Kapitän vollzog im Strafraum halb Schuss, halb Flanke – und Ferat Gören traf aus zwei Metern nur den Pfosten. „Vielleicht wäre noch einmal ein Ruck durchs Team gegangen“, trauerte Pohlner diesem Hochkaräter hinterher. Wohl wissend, dass sich am Spielausgang auch dann wahrscheinlich nichts geändert hätte. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Senff hielt einen Breves-Freistoß nicht fest, Patrick Zimmermann staubte zum 0:2 ab (31.). Der Goalgetter, später angeschlagen ausgewechselt, heimste Temps Sonderlob ein: „Paddy hat richtig geackert und sich mit seinen Toren belohnt.“ Denn nach Achmed Turgays 3:0, dem ein Eckball von Jannes Bade vor die Füße gefallen war (55.), markierte Zimmermann das 4:0 für den Favoriten. Der Stürmer erlief einen schlampigen Rückpass von Meyer, umkurvte Senff und schob ein (62.).

Schon zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Dörverdener über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen – so viele Chancen besaß Verden. Den Ehrentreffer musste dann Finn Austermann erzielen, der frei auf Stefan Wöhlke zulief. Der Schlussmann pflückte ihm jedoch die Kugel vom Fuß (82.). Im direkten Gegenzug durfte Daniel Braun über Senff hinweg zum 0:5 einköpfen.

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