Frühe Führung bei Langwedels Sieg über chancenlose Dörverdener / Daniel Throl macht alles klar

Tino Heimbruch zirkelt genau – 2:0

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Nur durch ein Foul zu bremsen: Langwedels Tino Heimbruch, der Dörverdens Mauro Rosebrock ausgespielt hatte.

Langwedel - Von Ulf von der Eltz. Bei diesem Kaltstart wurde es den Fans des FSV Langwedel-Völkersen so richtig warm ums Herz – nicht nur wegen der frühlingshaften Temperaturen: Die Lindhorst-Elf feierte am Sonntag einen hoch verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg im Bezirksliga-Derby über den TSV Dörverden.

Kein Wunder, dass Coach Sascha Lindhorst die Premiere des Jahres 2015 zufrieden Revue passieren ließ: „Es war zwar kein schönes Spiel auf diesem schlechten Rasen, aber man hat von Beginn an gemerkt, dass wir bissiger agierten. Selbst am Ende hatten wir noch einiges zuzusetzen.“

Pendant Nils Pohlner musste hingegen viel hadern – angesichts der Chancenlosigkeit seines Teams: „Wir haben uns viel zu wenig Möglichkeiten herausgespielt.“ Genau genommen war es keine einzige. Als Grund gab der Grün-Weiße zu Protokoll: „Zahlreiche erkämpfte Bälle haben wir einfach nicht zum eigenen Mann gebracht und sind so kaum aus unserem ersten Drittel herausgekommen.“ Ein deutlicher Rückschlag nach dem hoffnungsvollen 3:0 vor Wochenfrist über die TuSG Ritterhude.

Der ganz große Unterschied im Derby: Langwedel agierte mit weiten Bällen über die Außen und beschwor so ein ums andere Mal Gefahr vor dem Dörverdener Tor herauf – oft konnten sich die Gäste nur mit Fouls retten. Ein Freistoß war es dann auch, der die frühe 1:0-Führung brachte: Tino Heimbruch zirkelte die Kugel vom Strafraumeck genau über die Mauer hinweg in die Maschen (11.). Christopher Senff, für den verhinderten Simon Bogutzky im Kasten, streckte sich vergeblich. Bei zwei weiteren Freistößen von Daniel Throl (20., 39.) fast von der selben Position aus rettete der Schlussmann glänzend. Zwischendurch hätten Tino Heimbruch per Flachschuss (28.) sowie Janek Kamermann (37.), der an Senff scheiterte, locker erhöhen können.

Dass auf der anderen Seite absolute Funkstille herrschte, war aus Pohlners Sicht auch dem raschen Rückstand geschuldet: „Der hat uns ziemlich verunsichert, da dauerte es eine ganze Zeit, um uns selber zu finden.“ Da nutzte aber auch die Einwechslung von Stürmer Dennis Neumann kurz nach der Pause wenig, Dörverden fand in der Offensive überhaupt nicht statt.

So kontrollierte Langwedels Defensive um Jan-Ole Ernst, der den dienstlich verhinderten Dennis Groß prima vertrat, das Geschehen mühelos. Und als Daniel Throl nach feinem Doppelpass mit Bastian Heimbruch völlig frei auf 2:0 erhöhte (64.), waren die Punkte verteilt. Niclas Tiedemann (90.+1), der zu hoch zielte, sowie Bastian Heimbruch, der in Senff seinen Meister fand (90.+3), hätten bei Kontern noch für einen Kantersieg sorgen können.

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