TV Oyten kassiert 28:35 gegen Garrel / Winter fühlt sich benachteiligt

Fragge lässt Vampires verzweifeln

Nur selten kam Oytens Rückraumspielerin Nathalie Meinke so frei zum Wurf, wie in dieser Szene.
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Nur selten kam Oytens Rückraumspielerin Nathalie Meinke so frei zum Wurf, wie in dieser Szene.

Oyten – Nach der deutlichen und völlig verdienten 28:35 (10:18)-Niederlage gegen Tabellenführer BV Garrel musste Marc Winter zunächst einmal seinen Puls ein klein wenig herunterfahren. Mit etwas Abstand platzte es aber doch aus dem Trainer des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires heraus. „Klar, wir haben eine schwache erste Halbzeit gespielt. Aber das lag auch an den Schiedsrichtern. Ich fühle mich schon extrem benachteiligt“, haderte er mit etlichen Entscheidungen des Duos.

Die Niederlage aber daran festzumachen – das wäre viel zu einfach und würde der Leistung der Gäste nicht gerecht werden. Angeführt von der alles überragenden Lisa-Marie Fragge übernahm Garrel spätestens ab der 13. Minute das Kommando in der Oytener Pestalozzihalle. Die Vampires fanden kein Mittel gegen die Ex-Bundesligaspielerin. Binnen sieben Minuten setzten sich die Gäste nach dem 8:5 auf 13:7 ab. Zwar reagierte Winter prompt mit seiner zweiten Auszeit, doch die verpuffte nahezu wirkungslos. Die großen Lücken in der TVO-Deckung wurden vom BV gnadenlos ausgenutzt, sodass der Rückstand beim 7:17 (24.) erstmals zehn Tore betrug. Winter: „Wir haben einfach keinen Zugriff gefunden. Zu allem Überfluss haben wir in den letzten fünf Minuten vor der Pause auch noch vier klare Chancen versemmelt.“ Daher ging es mit einem 18:18 in die Kabinen.

TVO-Neuzugang Kathleen Hertes (links) erzielte einen Treffer beim 28:35.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nichts an den Kräfteverhältnissen auf dem Parkett. Besser wurde es erst nach dem 16:25 (40.). Fortan agierte die Deckung der Vampires, in der Madita Woltemade im Innenblock einen guten Job machte, viel konsequenter. Hinzu kam, dass Garrels Fragge eine Pause benötigte und dadurch der Spielfluss mächtig ins Stocken geriet. In der Folge starteten die Vampires eine Aufholjagd und witterten spätestens beim 25:29 (53.) nach einem Treffer von Kathleen Hertes wieder Morgenluft. „Aber dann hatten die Schiedsrichter wieder ihren Auftritt“, ärgerte sich Winter maßlos über eine für ihn völlig überzogene Zeitstrafe gegen Woltemade. Diese nutzte Garrel konsequent aus und sorgte mit dem 25:31 für die Vorentscheidung. „Die Niederlage ist für unsere junge Mannschaft kein Beinbruch. Daher bin ich auch nicht unzufrieden, zumal wir eine starke zweite Hälfte gespielt haben“, so Winter.

TV Oyten Vampires: Hassing, Beet - Webner (2), Meyer, Franke, Woltemade (1), Meinke (3/1), Stoffel, Reinefeld (1), Sposato (5), Schengalt (1), Winkler (4), Hertes (1), Peek (1), Johannesmann (9/9).

Von Kai Caspers

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