Carolin Sunder peilt mit Handball-Oberligist TV Oyten II Platz drei an

Formkurve zeigt steil nach oben

Lauschen gespannt der Ansage ihrer Trainerin Carolin Sunder (2. von links.): Oytens Alena Böttjer, Kim Pleß, Lisa-Marie Gerling sowie Mareen Köster.
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Lauschen gespannt der Ansage ihrer Trainerin Carolin Sunder (2. von links.): Oytens Alena Böttjer, Kim Pleß, Lisa-Marie Gerling sowie Mareen Köster.

Oyten – Die Bilanz von Carolin Sunder – sie könnte besser kaum sein. Seitdem sie Anfang November das Traineramt beim Handball-Oberligisten TV Oyten II übernommen hat, zeigt die Formkurve steil nach oben. Aktuell rangiert das Team der B-Lizenzinhaberin auf dem dritten Platz in der Niedersachsenstaffel und weist lediglich einen Rückstand von zwei Punkten auf Tabellenführer Eintracht Hildesheim auf.

„Unseren aktuellen Tabellenplatz würde ich in der Endabrechnung sofort unterschreiben“, wäre Sunder damit sehr zufrieden. Gleichwohl ist die 34-Jährige aber auch davon überzeugt, dass sogar noch mehr drin sein könnte für ihr Team. „In meiner Mannschaft ist die Leidenschaft auf Oberliga-Handball klar zu erkennen. Hinzu kommt, auch wenn das vielleicht ein bisschen abgedroschen klingt, verstehen sich alle sehr gut. Auch das trägt sicherlich zu unseren guten Leistungen bei“, bezeichnet Sunder zudem die Ausgeglichenheit in ihrem Kader als großes Plus. Denn dadurch ist ihre Mannschaft, die über eine gesunde Altersstruktur verfügt, nur schwer auszurechnen. „Spielerinnen wie meine Schwester Kim, die großen Anteil an meinen Einstieg hatte, oder auch Katrin Salkic haben im Handball schon alles gesehen. Dazu kommen unsere jungen Talente, die richtig Spaß machen.“ Ob Platz drei am Ende ein realistisches Ziel ist, gilt es noch abzuwarten. Denn es stehen noch beide Duelle gegen Primus Hildesheim auf dem Programm. Auch die Duelle in Peine und Heidmark sowie das Heimspiel gegen Altencelle gelten als dicke Brocken. Erst, wenn die TVO-Reserve auch diese übersteht, könnte eventuell sogar von mehr geträumt werden.

Aktuell ist ja erst die Hälfte der Saison gespielt. Da kann also noch viel passieren. Aber wir sind auch nicht blauäugig, sondern planen in jedem Fall zweigleisig.

Oytens Trainerin Carolin Sunder

Letztlich gilt es aber immer auch einen Blick auf die erste Mannschaft der Vampires zu richten. Denn der Drittligist befindet sich in akuter Abstiegsgefahr. Und sollte der Worst Case tatsächlich eintreten, müsste das Sunder-Team den Platz in der obersten Spielklasse des Bremer Handballverbandes räumen. „Aktuell ist ja erst die Hälfte der Saison gespielt. Da kann also noch viel passieren. Aber wir sind auch nicht blauäugig, sondern planen in jedem Fall zweigleisig“, erklärt Sunder und ist überzeugt davon, dass der TVO auch in der kommenden Saison auch in den möglichen neuen Spielklassen wettbewerbsfähige Teams ins Rennen schicken wird.

Aktuell steht am kommenden Wochenende aber zunächst einmal mit der Partie in Peine nun das nächste Highlight bevor. Im Hinspiel, damals noch ohne Sunder, gelang ein 25:20-Erfolg. „Das dürfte zusätzliche Motivation für die Gastgeberinnen sein. Daher wird es dieses Mal sicher schwerer“, gibt die Übungsleiterin zu Protokoll. Doch Sunder & Co. haben zuletzt einiges geschafft. Warum nicht auch in Peine?

Von Björn Lakemann

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