Bassener Siegtor erzielt / Spitzenspiel hält erst in der zweiten Halbzeit, was es im Vorfeld verspricht / Gäste bleiben ohne Torchance

Florian Thiel zeigt im Bezirksliga-Hit gegen Worpswede Köpfchen – 1:0

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Erzielte gestern das goldene Tor im Bezirksliga-Hit gegen den FC Worpswede: Bassens Florian Thiel (r.).

Bassen - Von Frank von StadenDie Weste des Fußball-Bezirksligisten TSV Bassen bleibt auch im dritten Saisonspiel weiter unbefleckt.

So setzten sich die Grün-Roten gestern Nachmittag verdient mit 1:0 (0:0) auf heimischem Terrain im Spitzenspiel gegen einen FC Worpswede durch, der zwar spielerisch durchaus zu gefallen wusste, sich aber in 90 Minuten nicht eine nennenswerte Torchance erarbeiten konnte. Das goldene Tor in diesem Hit erzielte Florian Thiel in der 64. Minute, nachdem ihn der erst kurz zuvor eingewechselte Jörn Kaib mit einer butterweichen Flanke auf den Kopf bediente.

„Auch wenn wir verloren haben, bin ich nicht unzufrieden. Immerhin hat mir meine komplette Viererkette gefehlt, haben die Jungs hinten so noch nie zusammengespielt. Aber ein 0:0 wäre schon okay gewesen, weil auch die Bassener kaum Chancen hatten, am Ende allerdings einen Tick cleverer waren in einem Spiel, das wirklich Feuer hatte und zurecht zu einem Spitzenspiel hochstilisiert wurde“, gab sich nach Abpfiff Worpswedes Coach Carsten Huning als fairer Verlierer. Als verdienten Sieger sah sich indes sein Pendant Marco Holsten, „auch wenn wir im ersten Abschnitt nicht gut gespielt haben, eine hohe Fehlpassquote hatten und erst im zweiten Durchgang durchstarten konnten. Doch dann waren wir die bessere Mannschaft.“ Und Bassens Innenverteidiger Mark Moffat fügte an: „Allerdings haben wir vergessen, den Sack früher zuzumachen!“

Stimmt. Denn nach dem Führungstreffer von Thiel boten sich den Hausherren einige Konterchancen, die aber letztlich zu schlampig ausgespielt und abgeschlossen wurden. Die besten ließ dabei der Schütze des einzigen Tores liegen, der gleich zweimal völlig frei vor Worpswedes Keeper Till Augsburg auftauchte. Beide Male aber blieb der Schlussmann gegen Thiel Sieger (75./85.). Der FC indes blieb im Angriff doch einiges schuldig, was aber auch einer ganz starken Bassener Deckungsarbeit geschuldet war. Einen einzigen Torschuss feuerte das Huning-Team dabei auf das Gehäuse von Christian Rathjen ab (4.). Ansonsten blieb der Bassener Torwart völlig beschäftigungslos und stand im Grunde nur im Brennpunkt, wenn hohe Flanken durch seinen Strafraum segelten, die aber null Gefahr ausstrahlten. „Ja“, räumte da Huning ein, „Bassen hat sehr viel investiert.“ Vor allem läuferisch gingen die Platzherren gestern an ihr Maximum heran, verdiente sich vor allem Oldie Mirko Lüders die Note eins. Erst glänzte er als Staubsauger vor der Abwehr, Mitte des zweiten Abschnitts zeigte er dann auch auf der Zehn ein bärenstarkes Spiel.

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