Floorball: TB Uphusen Vikings unterliegen Salzwedel 6:11 / Boss trifft doppelt

Büttner spricht von einer verdienten Niederlage

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Uphusens Daniel Niebuhr (blau) findet in dieser Szene seinen Meister im Salzwedeler Torhüter.

Uphusen - Die 3. Runde im Floorball-Deutschland-Pokal – sie war für Regionalligist TB Uphusen Vikings auch gleichzeitig die Letzte. In eigener Halle unterlag das Team von Roland Büttner dem Verbandsligisten Salzwedel am Ende überraschend deutlich mit 6:11 (0:2, 2:4, 4:4).

Eine verdiente Niederlage, wie Büttner eingestehen musste: „Salzwedel war bärenstark. Das ist nur auf dem Papier ein Verbandsligist. Mit dem Kader würden sie auch in jeder Regionalliga oben mitspielen. Allerdings hatten wir auch einen ganz schlechten Tag“.

In den ersten zehn Minuten hielt Uphusen gut mit und hatte einige Chancen zur Führung, individuelle Fehler brachten die Blau-Weißen dann jedoch in Rückstand. Uhde schoss nach zwölf Minuten das erste Salzwedeler Tor, Schulze erhöhte in der 14. Minute auf 2:0; ein durchaus umstrittenes Tor, denn Vikings-Goalie Florian Forke hatte unmittelbar zuvor unabsichtlich das Tor verschoben, es ließ nicht abschließend klären, ob der Ball tatsächlich die Linie überschritten hatte. „Soweit ich es sehen konnte, kann man da auf Tor entscheiden“, meinte Büttner.

Das Spiel geriet für Uphusen dann in den ersten drei Minuten des Mittelabschnitts außer Reichweite. Schulze (22.), Bündte und Radtke (beide 23.) erhöhten innerhalb von 77 Sekunden auf 5:0 für Salzwedel. David Henckel (24.) und Dennis Helfer (29.) erzielten dann die ersten Tore für die Vikings, allerdings ließ sich Salzwedel nicht beeindrucken und antwortete durch Nghiem in der 33. Minute mit dem 6:2. Im Schlussdrittel gab es zwar noch acht Tore zu sehen, aber keine Wende für Uphusen. Henckel (42.), Jonas Helfer (49.) und Andreas Boss (51./59.) trafen noch für die Vikings, Salzwedel ließ dank der Tore von Bünte (41./49.), Schulze (43.), Nghiem (44.) und Radtke (57.) aber nichts mehr anbrennen. „Wir müssen die Köpfe nicht hängen lassen. Kämpferisch gab es nichts auszusetzen, und spielerisch hatten wir auch unsere Momente. Salzwedel wird noch anderen große Probleme bereiten“, resümierte Büttner. „Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die Regionalliga, da ist für uns noch einiges drin.“

Uphusen: Forke – Allermann, Langosz, Henckel (2 Tore + 0 Assists), Stürmann – D. Helfer (1+1), Staiger, Dittmer, Niebuhr (0+1), Lackmann, S. Richter (0+1), Boss (2+0), J. Helfer (1+0).

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