Fußball-Landesligist TSV Ottersberg stellt sich neu auf / Demaku als sportlicher Leiter

Fitschen und Bremermann steigen aus

Ihr Wirken endet im Sommer: Jan Fitschen (links) hört als Trainer beim Landesligisten TSV Ottersberg auf – Markus Bremermann als sportlicher Leiter.
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Ihr Wirken endet im Sommer: Jan Fitschen (links) hört als Trainer beim Landesligisten TSV Ottersberg auf – Markus Bremermann als sportlicher Leiter.

Ottersberg – Das Team des Fußball-Landesligisten TSV Ottersberg wird in der kommenden Saison – wann immer die auch beginnen mag – ein neues Gesicht bekommen. Zumindest auf den Führungspositionen. So steht seit dem vergangenen Wochenende fest, dass in Zukunft Drilon Demaku als sportlicher Leiter den ausscheidenden Markus Bremermann beerben wird. Und auch für Coach Jan Fitschen ist am Saisonende Schluss.

Dass der 38-jährige Übungsleiter nach dann fünf Jahren einen Schlussstrich ziehen wird, stand dabei schon im September des vergangenen Jahres fest. „Ich habe den Verantwortlichen meine Entscheidung schon sehr früh mitgeteilt, damit sie genügend Handlungsspielraum haben“, erklärte der B-Lizenzinhaber am Montag auf Nachfrage. Da sich bei ihm einiges im beruflichen und vor allem auch privaten Bereich verändern hat, „hat der Job als Trainer letztlich zu viel Zeit gefressen. Ich habe früh gewusst, dass ich nicht mehr alles unter einen Hut bekommen würde.“

So nahm Fitschen dann im Spätsommer 2020 Kontakt zu seinem „Chef“ Frank Schwarz auf, um ihm seine Entscheidung mitzuteilen. „Natürlich hatte mich da Jan etwas kalt erwischt. Aber ich war ihm dankbar, dass wür so genügend Zeit hatten, um einen geeigneten Nachfolger zu finden“, so der Ottersberger Fußball-Boss, der aber gleichzeitig auch noch die Baustelle „sportlicher Leiter“ schließen musste. Denn der selbstständige Bremermann konnte zuletzt ebenfalls aus beruflichen Gründen nur noch sehr bedingt für den TSV Ottersberg an vorderster Front stehen. „Meine Terminpläne sind randvoll gefüllt“, erklärte Bremermann zuletzt immer wieder. Und die Aufträge verstreuten sich über den gesamten norddeutschen Raum.

Dass letztlich der 33-jährige Demaku als Nachfolger gefunden werden konnte, war eher dem Zufall zu verdanken. Denn der offensive Mittelfeldspieler lief zuletzt für den VfL Visselhövede auf, hing seine Fußballschuhe aber Ende der abgelaufenen Saison an den Nagel. „Drilon und ich kennen uns sehr gut, der Kontakt zu ihm riss nach unserer gemeinsamen Zeit in Rotenburg oder auch zuletzt hier in Ottersberg nie ab“, verriet Fitschen. Und als der Coach hörte, dass Demaku weiterhin im Fußball bleiben wollte, machte er dem Techniker den Bremermann-Posten schmackhaft. „Wir hatten schon in der Saison 2017/18 einen guten Draht zueinander, als er aus Schneverdingen kommend zu uns nach Ottersberg kam. Und auch dieses Mal schwammen wir recht schnell auf einer Wellenlänge und haben gemerkt, dass es sehr gut passen könnte. Wir müssen jetzt einfach jemanden haben, der frischen Wind bei uns reinbringt! Drilon kennt unsere Strukturen, er ist der Richtige für uns“, so Schwarz.

Beide wollen nun erst einmal recht schnell die kommende Trainer-Lücke schließen. „Wir haben uns schon etwas die Karten gelegt, doch wollen wir unbedingt die Mannschaft mit ins Boot nehmen“, will der Ottersberger Fußball-Boss keinen Schnellschuss abfeuern.

Und auch Fitschen sowie Bremermann werden in dieser Hinsicht noch gehört. Beide geben ihre Ämter zwar ab – doch eben erst am Saisonende. Und Fitschen fügt noch schnell an: „Ich muss jetzt zwar Prioritäten setzen. Und die liegen derzeit ganz klar im privaten Bereich. Was aber nicht heißt, dass ich irgendwann nicht wieder Trainer sein werde! Und so lange ich hier beim TSV noch im Amt bin, werde ich mich auch einbringen. Das bin ich diesem Verein einfach schuldig!“

Von Frank Von Staden

Der Neue: Drilon Demaku übernimmt beim TSV Ottersberg den Posten des sportlichen Leiters.

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