Landesligist TSV Ottersberg beißt sich gegen TuS Bodenteich Zähne aus

Fitschen: „Das war nach vorne einfach zu wenig“

Auch Ottersbergs Kapitän André Geilser tauchte das ein oder andere Mal vor dem Bodenteicher Tor auf, doch eine echte Chance bot sich ihm dann nicht wirklich. - Foto: von Staden

Ottersberg - Von Frank von Staden. Das war wahrlich nichts für Fußball-Feinschmecker: Zwar mühte sich der TSV Ottersberg in seinem Landesliga-Heimspiel redlich am Sonntagnachmittag gegen einen Gast aus Bodenteich, der von Beginn an mit zwei massiven Viererketten hinten die Schotten dicht machte, ein Tor aber wollte den Hausherren beim 0:0 einfach nicht gelingen.

Und wäre am Ende auch nicht verdient gewesen, denn zu einfallslos präsentierten sich da die Grün-Weißen beim kreieren von Chancen. „Ja“, wollte da Ottersbergs Trainer Jan Fitschen auch nicht viel beschönigen, „das war nach vorne einfach zu wenig. Da hätte bei uns durchaus mehr passieren können.“ 

Allerdings verteilte der Übungsleiter dann auch gleich einmal ein Lob an die Gäste, die es mit ihrer geschickt angelegten Defensivhaltung bisher auf zehn Punkte bei 4:0 Toren gebracht haben und so doch etwas überraschend derzeit Platz zwei in der Tabelle zieren: „Das war im Deckungsbereich wirklich eine tadellose Leistung.“ Dennoch überwog bei den Hausherren und dem Coach letztlich die Enttäuschung, „weil wir uns für unseren Aufwand nicht belohnt haben, es heute einfach mehr drin war!“

Über den ersten Abschnitt dieser Partie kann durchaus der Mantel des Schweigens gelegt werden. Keine einzige echte Torchcance auf beiden Seiten. Harte Kost.

Nach der Pause waren es dann die Gäste, die durch Al Radi mit einem Schuss aus spitzem Winkel erstmals aufhorchen ließen (55.). Auch die nächste gute Möglichkeit verbuchten die Bodenteicher, dieses Mal verfehlte Lühr per Drehschuss knapp (66.). Danach passierte erst einmal wenig, gab es eine kurze Gewitterunterbrechung. 

Ab der 70. Minute, Fitschen hatte zur Pause Christoph Drewes in der Innenverteidigung gebracht und Dominik Rosenbrock als Sechser vorgeschoben, bliesen die Platzherren dann zur Schlussoffensive, ohne aber ein Feuerwerk zu zünden. 

Zweimal der bullige Aykut Kaldirici (70./86.) und der am langen Pfosten zu überraschte André Geisler nach Freistoß (81.) verbuchten da Möglichkeiten, die aber das Bodenteicher Tor nicht ernsthaft bedrohten.

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