3:2 – aber Sammann-Brüder und Klapp innerhalb von acht Minuten verletzt

Fischerhude feiert „kranken“ Sieg

Diesen Ball zirkelt Patrick Peter (2.v.r.) an Fischerhudes Mauer mit (v.l.) David Schröder, Michael Wülbers-Mindermann, Aaron Connemann, Dennis Mahler und Dennis Klee vorbei. Im Tor landet der Freistoß aber nicht.
+
Diesen Ball zirkelt Patrick Peter (2.v.r.) an Fischerhudes Mauer mit (v.l.) David Schröder, Michael Wülbers-Mindermann, Aaron Connemann, Dennis Mahler und Dennis Klee vorbei. Im Tor landet der Freistoß aber nicht.

Kevin Sammann: Schulter verletzt; Lukas Klapp: Verdacht auf Muskelfaserriss; Justin Sammann: Knöchel schwer lädiert! Innerhalb von acht Minuten hat der TSV Fischerhude-Quelkhorn im Auftaktspiel der Fußball-Bezirksliga die Brüder in der Innenverteidigung sowie den Stürmer unmittelbar vor der Halbzeit verletzt verloren – und trotzdem das Heimspiel gegen den VfL Visselhövede mit 3:2 (1:0) gewonnen.

Fischerhude –  „Ein krankes Spiel“, fasste es Coach Matthias Warnke treffend zusammen. „Den Sieg haben wir teuer bezahlt.“ Wohl wahr, doch mindestens ebenso mussten sich die Gäste aus der Heidestadt ärgern, nutzten sie doch die Gunst der Stunde nicht, obwohl sie per Strafstoß durch Patrick Peter, der zuvor von David Schröder gefoult worden war, ausgeglichen hatten und den Schalter damit quasi bereits umgelegt hatten (60.). „Das war eine sehr unnötige Niederlage“, haderte Gäste-Coach Thomas Heidler. „Wir haben nicht gegen einen zu starken Gegner verloren, sondern uns die Niederlage selbst zuzuschreiben.“ Das begann im Prinzip bereits in der ersten Minute, als Klapp den Ball über Keeper Max Kregel hinweglupfte.

Kevin Sammann verletzte sich an der Schulter.

Auch die nötig gewordenen Umstellungen im Fischerhude Defensivverbund – der eingewechselte Kassim Diallo und Kapitän Dennis Klee bildeten nach den Ausfällen das recht stabile Abwehrzentrum – nutzten die Mannen aus dem Kreis Rotenburg nicht aus. Im Gegenteil: Jannis Krenz schenkte ihnen sogar noch einen ein (71.) und erhielt dafür von seinem Coach ein Sonderlob: „Er hat unheimlich viel Laufarbeit verrichtet und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, betonte Warnke. Als auch noch Aaron Connemann den Ball gegen Vincent Teitz „erpresste“ und sich mit dem 3:1 belohnte (80.), war das die Vorentscheidung. „Hut ab vor den Jungs, dass wir nach dem Elfmeter so wiederkommen sind. Der Spielverlauf mit den Verletzten sprach ganz klar pro Visselhövede“, meinte Warnke. Doch den Gästen gelang nur noch in der sechsminütigen Nachspielzeit das 2:3 durch Patrick Peter (90.+4). „Da kannst du noch so viele Spielanteile haben, du musst eben die Tore machen“, konstatierte Heidler treffend.

Von Matthias Freese

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die übelsten Fehltritte von Armin Laschet

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die deutschen Bundeskanzler und die Bundeskanzlerin seit 1949

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Wahrscheinlichste neue Ministerinnen und Minister

Meistgelesene Artikel

Finn Austermann macht alles klar – 2:0

Finn Austermann macht alles klar – 2:0

Finn Austermann macht alles klar – 2:0
Jörn Wolterink lässt Daverden verzweifeln – 27:32

Jörn Wolterink lässt Daverden verzweifeln – 27:32

Jörn Wolterink lässt Daverden verzweifeln – 27:32
TSV Achim vergisst sich zu belohnen

TSV Achim vergisst sich zu belohnen

TSV Achim vergisst sich zu belohnen
Verden: Brandes setzt Chancenwucher ein Ende – 4:1

Verden: Brandes setzt Chancenwucher ein Ende – 4:1

Verden: Brandes setzt Chancenwucher ein Ende – 4:1

Kommentare