Daverden nach Erfolg über Arsten weiter unbesiegt

Feldmann zeigt eine starke Leistung beim 28:20

Daverdens effektivster Angreifer: Miguel Feldmann.

daverden -  Es bleibt dabei: Der TSV Daverden ist in dieser Saison in der Handball-Landesklasse nicht zu bezwingen. Das bekam auch der TuS Arsten zu spüren, der sich dem Team von Trainer Ronny Michael mit 20:28 geschlagen geben musste. Einen überraschend deutlichen 32:24-Erfolg feierte der TV Oyten in Woltmershausen.

TS Woltmershausen - TV Oyten 24:32 (13:12). Eines der schwersten Auswärtsspiele in dieser Saison haben die Oytener mit Bravour bestanden. Dabei wurde das Team des Trainergespanns Sascha Kunze/Marius Brandt beim Tabellensiebten kalt erwischt und sah sich schnell einem 0:5 (5.) gegenüber. Ohne Haftmittel und in rutschiger Halle kamen die Gäste regelrecht ins Schleudern. „Das war ein krasser Fehlstart von uns. Allerdings haben uns die Gastgeber auch extrem überrascht“, verwies Kunze auf das taktische Mittel der Bremer, die den TVO in den ersten 45 Minuten jeweils mit sieben Feldspielern attackierten. Doch die Gäste berappelten sich und verkürzten zunächst auf 5:6 (12.). Auch vom neuerlichen Rückschlag (5:10, 18.) ließ sich der TVO nicht aus der Ruhe bringen und lag beim 12:13 zur Pause wieder in Reichweite. Nach dem Wechsel rührte das Team um den neunfachen Torschützen Anton Zitnikov in der Deckung Beton an und der TSW war nach dem 19:20 (40.) mit den Kräften am Ende. In der Folge liefen die Oytener zahlreiche Gegenstöße und spätestens mit dem 28:20 (53.) war die Entscheidung gefallen. „Das war eine ganz starke Vorstellung in der zweiten Halbzeit“, lobte Kunze.

TSV Daverden II - TuS Komet Arsten 28:20 (13:9). Letztlich feierten die Gastgeber einen ungefährdeten Erfolg und haben die Meisterschaft weiterhin dicht vor Augen. „Effektivster Angreifer war Miguel Feldmann, der angesichts seines eigenen Junggesellenabschiedes am Vorabend jedoch einige Pausen mehr benötigte“, gab Daverdens Trainer Ronny Michael mit einem Schmunzeln im Gesicht zu verstehen. Trotz des Fehlens der beiden Abwehrspezialisten Henning Meyer und Hagen Sperling zeigten die Gastgeber eine starke Vorstellung in der Deckung. Vorne gelang es mit Schnellangriffen die in die Jahre gekommene Bremer Mannschaft zu überrennen. Schnell gelang über ein 5:1 (10.) beim 9:3 (15.) eine beruhigende Führung. Bis zur Pause verkürzte Arsten zwar auf 9:13, doch unmittelbar nach der Pause erhöhten die Gastgeber auf 16:9 (35.) und sorgten damit frühzeitig für klare Verhältnisse. Neben Miguel Feldmann überzeugten zudem Bastian Vagt und Luca Hördt mit gutem Zweikampfverhalten. „Obwohl wir einige Gegenstöße vergeben haben, war das ein völlig entspannter Heimsieg“, hatte Michael ein dickes Lob für sein Team parat. -  bjl

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