Feldmann patzt beim 1:2 gegen Egestorf / Offermann: „Als Trainer machtlos“

Zwei Minuten Tiefschlaf verschärfen Uphuser Krise

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Auch wenn sich Daniel Throl hier durchsetzt, musste er mit dem TB Uphusen die nächste Pleite einstecken.

Uphusen - Von Kai Caspers. Die Luft wird immer dünner für Fußball-Oberligist TB Uphusen. Zwar zeigte das Team von Trainer Dennis Offermann nach dem 0:7-Debakel in der Vorwoche die geforderte Reaktion gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder, doch unter dem Strich stand beim 1:2 (0:2) nur die nächste Niederlage.

Kein Wunder, dass Offermann im Anschluss ziemlich bedient war und sich alter Fußballweisheiten bediente. „Die beiden Gegentore waren eine echte Katastrophe. Aber die bekommt auch nur eine Mannschaft, die unten drin steht. Dabei haben wir die Partie 70 Minuten dominiert, während Egestorf aus keiner Chance zwei Tore macht“, verwies der TBU-Coach in erster Linie auf das 0:1 (18). Nach einem Rückpass von Benjamin Ciosanski trat Lucas Feldmann zunächst neben den Ball. Zu allem Überfluss schaute er dem Leder nur hinterher und vertraute darauf, dass der Ball neben das Tor gehen würde. Pustekuchen. Denn den Abpraller vom Pfosten schob Torben Engelking mühelos ins leere Tor. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, zappelte das Leder nur eine Minute später erneut im Uphuser Netz. Ein als Flanke gedachter Ball von Christoph Beismann wurde noch abgefälscht. Da Feldmann etwas zu weit vor seinem Tor stand, konnte er der Bogenlampe nur noch hinterherschauen – 0:2. „Da ist man als Trainer machtlos. Aber solche Tore passen eben zu unserer aktuellen Situation“, wären für Offermann beide Treffer zu vermeiden gewesen.

Dass es die Uphuser besser können, demonstrierten sie in der Folgezeit. Angetrieben von Kapitän Denis Spitzer übernahm der TBU fortan eindeutig das Kommando. Dabei hätte Saimir Dikollari dem Spiel frühzeitig eine neue Wendung geben können. Doch der Goalgetter scheiterte völlig freistehend aus vier Metern an FC-Keeper Straten-Wolf. Unmittelbar vor der Pause lag erneut der Anschluss in der Luft, doch das Leder wollte nach einer Eckenserie der Gastgeber einfach nicht ins Tor. Nach dem Wechsel erhöhte das Offermann-Team noch einmal den Druck und belohnte sich in der 64. Minute, als Dikollari nach einem tollen Pass von Denis Spitzer zur Stelle war – 1:2. Trotz weiterer guter Chancen durch Bekim Murati (78.) und Spitzer (79.) wollte dem TBU der sicher verdiente Ausgleich nicht mehr gelingen. Aber damit nicht genug. Denn vier Minuten vor dem Ende sah Badara Njie noch die Rote Karte. Nachdem sich der Uphuser Innenverteidiger bei einem Vorstoß in die gegnerische Hälfte den Ball zu weit vorgelegt hatte, rauschte er mit beiden Beinen voran in seinen Gegenspieler. „Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Das ist für uns in der derzeitigen Situation natürlich doppelt bitter, zumal wir auf Badara eigentlich nicht verzichten können“, so Offermann.

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