Daverdener Handball-Schiri beendet mit Partner Voigts „Dienst“ auf BHV-Ebene

Felden: „Nie mit dem Ohr an der Bank lang gelaufen“

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Treten nach über zehn Jahren als Unparteiische in den Handball-Hallen ins zweite Glied zurück: Ralf Felden (links) und Gespannpartner Ralf Voigts vom TSV Daverden. ·

Daverden - Von Björn LakemannIn einem sind sich Ralf Felden und Ralf Voigts einig: Unbestrittenes Highlight ihrer Schiedsrichterlaufbahn war 2009 das Testspiel zwischen den Handball-Bundesligadamen des VfL Oldenburg und dem französischen Erstligisten Toulon St-Cyr Var. Jetzt macht das Duo vom TSV Daverden Schluss mit dem gemeinsamen Dienst an der Pfeife – zumindest als Gespann auf der Ebene des Bremer Handballverbandes. Und das nach elf Jahren bei zuweilen packenden Duellen in den Oberligen.

„Wir sind als Unparteiische nie mit dem Ohr an der Bank lang gelaufen, um was aufzuschnappen“, berichtet Ralf Felden, dass die Teams immer gut mit ihrer Art leben konnten. Emotionen gehören nun mal dazu, das Daverdener Duo ist mit seiner Herangehensweise immer gut gefahren. „Wir wurden nie angefeindet und ein Sonderlob müssen wir unseren Frauen aussprechen, die uns nie Steine in den Weg legten“, dankt „Feldman“ den beiden besseren Hälften.

„Obwohl ich in beiden Knie Arthrose habe, werde ich punktuell noch auf Kreisebene weiterpfeifen“, kann der 52-jährige Voigts, den alle „Gutzi“ nennen, als Schiedsrichterwart des TSV Daverden nicht ganz vom Handball lassen. Schließlich fungiere er als Vorbild für die nachrückende Generation bei den Unparteiischen. Alles in allem blickt „Gutzi“ aber auf eine bereichernde Zeit als „Man in Black“ zurück. „Wichtig war mir immer das Feedback der Mannschaften. Durch gute Kommunikation hatten wir eine hohe Akzeptanz. Das Pfeifen hat uns auch jede Menge Spaß gemacht“, verdeutlicht Voigts die Intention des rührigen Duos.

Krönender Abschluss war eine besondere Würdigung, die der Verein im Rahmen des 36. Grün-Weißen Wochenendes für das scheidenden Schiedsrichterduo bereit hielt. Das rein ostdeutsche Endspiel zwischen der Uni Magdeburg und dem HC Satellit Sauschneider, ein handballerischer Leckerbissen, schiezten die beiden Daverdener Urgesteine. „Ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Schiedsrichter-Laufbahn“, sind sich beide erneut einig. In Zukunft wird Ralf Felden zwar auf den aktiven Part im Handball verzichten, aber er arbeitet als Vorsitzender des Fördervereins im TSV. „Ich bin nicht ganz weg und bleibe dem Sport noch sehr verbunden“, gibt Felden mit einem Augenzwinkern zu verstehen.

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