Sieg über Bützfleth zum Katz-Abschied und Zschorlichs 26. / Eric Gülzow gelingt in Patzacks Abwesenheit das Comeback

SG feiert 39:23 – am Tag der Emotionen

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Nach fünfwöchiger Verletzungspause feierte Achim/Badens Eric Gülzow beim 39:23 über Bützfleth mit sieben Treffern ein gelungenes Comeback. ·

Von Björn LakemannACHIM/BADEN · Ganz große Emotionen begleiteten den Auftritt des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden im letzten Saison-Heimspiel gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen. Der 39:23 (20:10)-Sieg geriet gegenüber der Verabschiedung von Leistungsträger Cord Katz und dem Geburtstag seines Kreisläuferkollegen Arne Zschorlich fast in den Hintergrund.

„Das kann noch nicht das Ende gewesen sein und ich verspreche euch noch ein Abschiedsspiel. Ich habe ehrlich gesagt Probleme los zu lassen“, ließ Katz das begeisterte Publikum wissen und dankte nochmal seiner Familie. Der Kreisläufer ist als Leitwolf im Team total akzeptiert und hat sämtliche Höhen und Tiefen der SG Achim/Baden mitgemacht. Dagegen bekennt der frisch gebackene 26-jährige Zschorlich: „Heute war das ein Pflichtsieg und es schön blöd wenn man auf andere angewiesen ist. Wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, haben wir es selbst verbockt.“ Fast zeitgleich – in Cloppenburg begann die Partie zehn Minuten später, weil es in die Halle regnete – ließ Tabellenführer ATSV Habenhausen trotz Rückstandes nichts anbrennen und verteidigte den Platz an der Sonne durch ein 26:24.

Im letzten Heimspiel zeigte die SG von Beginn an wer Herr in der Gymnasiumhalle ist und legte ein 6:2 (10.) durch Tobias Freese vor. Das nötigte die Gäste zu einer Auszeit, die das Team um Katz nicht weiter störte. Als Florian Block-Osmers zum 15:8 traf, deutete sich ein Debakel für die Bützfleth an, weil sich auch Keeper Mirco Thalmann steigerte. Ohne Rückraumrecke Malvin Patzack, dessen Bein-Entzündung mit Antibiotika behandelt wird, fand sich Youngster Eric Gülzow nach langer Verletzung prächtig rein. Nach seinen sieben Buden fand er: „Nach der ersten Fahrkarte wurde ich treffsicherer.“ In der Partie setzte Niclas Schanthöfer den Ball zum 20:9 (30.) ins leere Tor, doch nach seinem 30:16 (46.) kam Sand ins Getriebe. Selbst Routinier Cord Katz ließ drei Blanke liegen – sonst gar nicht seine Art. SG-Trainer Tomasz Malmon hat die seinen Kapitän noch nicht abgeschrieben: „Wir werden Cord öfter sehen. Es ist gut, wenn man drei Spieler auf einer Position hat.“

SG Achim/Baden: Thalmann, von Seelen (n.e); Block-Osmers (2), Katz (2), Podien (2), Xhafolli (8/6), Freese (3), Denker (4), Schanthöfer (3), Meier (2), Balke (3), Gülzow (7), Zschorlich (3).

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