Keeper verletzt sich / Lob für Brandes

FC Verden 04: Sorgen um Moritz Nientkewitz

Zugang Kevin Brandes vom FC Verden 04 (vorne) in Aktion beim 1:1 im Test gegen Hemelingen.
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Drang nach vorne: Verdens Zugang Kevin Brandes überzeugte beim 1:1 seinen Coach Frank Neubarth.

Torwart Moritz Nientkewitz an der Schulter verletzt, Mittelfeld-Mann Kevin Brandes heimst Lob von Coach Frank Neubarth ein: Zwei Neue sorgten am Sonntag beim 1:1 des FC Verden 04 im Test gegen Hemelingen für Aufsehen.

Verden – Wenig neue Erkenntnisse für Frank Neubarth: Nach einem insgesamt mauen 1:1 (1:1) am Sonntag im Test gegen den SV Hemelingen zeigte sich der Coach des FC Verden 04 nur teilweise zufrieden. Doch die sportlichen Kriterien gerieten in den Hintergrund, weil der Fußball-Landesligist einen längeren Ausfall seines Keepers befürchten muss. Moritz Nientkewitz verletzte sich eine Viertelstunde vor Abpfiff an der Schulter.

Bei der Rettungsaktion nach Eckball bekam der vom FSV Langwedel-Langwedel an den Hubertushain gekommene Keeper einen Schlag an die Schulter. Mit ähnlicher Blessur war er zuletzt bereits einige Zeit in Langwedel zum Zuschauen verdammt gewesen. „Was es genau ist, können wir noch nicht sagen. Aber Moritz droht eine längere Zwangspause“, erklärte Neubarth. Dazu schied auch noch Steen Burford mit einer Prellung aus, nachdem er in der Woche in einer Einheit an der Stelle schon etwas abgekommen hatte.

Kevin Brandes - seine Vorstellung gefällt Frank Neubarth

Wenigstens erfreute den FC-Trainer der Auftritt von Kevin Brandes, der gerade erst vom Borgfelder SC verpflichtet worden war und schon sein Debüt gab – den mit ihm gekommenen Eichler-Zwillingen fehlt indes noch die Spielberechtigung seitens des Bremer Vereins. „Kevin hat mir gut gefallen nach nur einer Woche, die er dabei ist. Er war sehr präsent im Mittelfeld.“ Sowohl der Drang nach vorne als auch das kompakte Schließen des Zentrums hinterließen bei Neubarth Eindruck.

In der ersten Halbzeit agierten die Verdener überlegen, Kato Tavan vergab jedoch zwei dicke Chancen, als er zunächst nach missglücktem Rückpass allein vorm Tor am SVH-Keeper scheiterte (16.) und die Kugel dann nach Austermann-Freistoß knapp neben den Kasten setzte (23.). Dass sich seine Elf ansonsten vorne nicht richtig durchsetzen konnte, kennt Neubarth aus der Vergangenheit: „Eigentlich wird es nur nach Kontern und Standards gefährlich, auch das ist nichts Neues.“ Moritz Schmökel war nach schnellem Gegenzug am Keeper gescheitert (25.).

Defensiv stand der FC einigermaßen – bis auf die Szene, die zum 0:1 führte, als Bjarne Guth nach Pass in den Strafraum den Schützen Nuhat Kacar gewähren ließ (36.). Beim 1:1 bedrängte Burford Hemelingens Malte Syeren, der daraufhin ins eigene Tor köpfte (42.). Hälfte zwei war dann nach einigen Wechseln recht zerfahren.

Von Ulf Von Der Eltz

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