Gegen Gellersen mit dem 2:0 für Ruhe gesorgt

Verden: Brandes setzt Chancenwucher ein Ende – 4:1

Kevin Brandes (Mitte) sorgte für die Vorentscheidung – am Ende siegte Verden 4:1 über Gellersen.
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Mit dem 2:0 sorgte Kevin Brandes (Mitte) für die Vorentscheidung – am Ende siegte Verden 4:1 über Gellersen.

Verden – Am Ende bejubelte der Primus dann doch noch ein standesgemäßes Ergebnis: Mit dem 4:1 (1:0) über den TSV Gellersen untermauerte der FC Verden 04 am Sonntag zum Hinrunden-Abschluss in der Landesliga-Staffel 1 seine Spitzenposition.

„Sieht doch ganz gut aus mit sechs Siegen und einem Remis“, klang Frank Neubarth indes nicht allzu euphorisch. Der Ex-Stürmer des SV Werder Bremen wollte einfach den Ball flach halten, wie es in der Fußballer-Sprache so schön heißt – und wurde dann sogar defensiv: „Wir haben elf Punkte Vorsprung vor dem Fünften. Klingt komisch, aber als Trainer muss ich halt den ersten Platz, der nicht in die Meisterrunde führt, auch im Blick haben.“

Jan-Ole Müller legt früh das 1:0 vor

Angesichts der bisherigen Darbietungen ist das nur die erste Bürgerpflicht, die Runde der besten acht Teams dürfen sie am Hubertushain sicher schon buchen. Zu dominant traten die Gastgeber in der ersten Halbzeit auch gegen den TSV Gellersen auf, verzeichneten ein Chancenverhältnis von 7:1. Mit einem Kopfball an die Latte nach Austermann-Flanke gab Moritz Schmökel schon in der ersten Minute das Signal zum Sturmlauf. Und früh sorgte Jan-Ole Müller für die 1:0-Führung per Abstauber, als Keeper Johst einen Zander-Schuss nach vorne hat abklatschen lassen (10.). Bei weiteren Hochkarätern von Müller (17., 18.) avancierte der Gäste-Torwart mit starken Paraden zum besten Mann seiner Elf. Auf der Gegenseite musste Stefan Wöhlke nur bei einem schnellen Konter gegen Wulf sein Können zeigen (25.). Der Rest lief in Richtung TSV-Kasten: Jonas Austermann (38., 40.) und Nick Zander (45.) betrieben allerdings reichlich Chancenwucher.

„Da hätten wir mit drei Toren Vorsprung in die Kabine gehen müssen, dann wäre Ruhe im Karton gewesen“, meinte Neubarth zurecht. Trotz hoher Überlegenheit sah der FC-Coach „nichts Besonderes, es war halt souverän.“ Weil das Vergeben von Hochkarätern nicht aufbauend sei, tat sich der Favorit in der zweiten Hälfte zunächst schwerer als erwartet.

Auch Jonas Austermann und Robert Posilek treffen

Den Chancenwucher beendete dann zum Glück für die Heimelf Kevin Brandes in der 67. Minute, als er nach Klasse-Pass vor Bjarne Guth sicher zum 2:0 vollendete. Apropos Guth: Der angestammte Innenverteidiger rückte auf die linke Seite, dafür gab Jonathan Schmude  den zweiten Mann im Deckungszentrum neben Luis Saul. Rechts verteidigte Moritz Schmökel im ersten Startelf-Einsatz seit Langem. Neubarth: „Wir wollten die Außenbahnen verstärken, um gegen das Gellerser 3:5:2 klare Zuordnungen zu haben.“

Das Match war indes schnell entschieden, weil Austermann nach Sololauf und herrlichem Schuss in den Winkel nur 120 Sekunden nach dem 2:0 das 3:0 nachlegte. Das Ehrentor erlaubte Wöhlke den Gästen, als er beim 35-Meter-Freistoß von Meyer zu weit vorm Kasten stand – 3:1 (72.). Brandes (75.) und Müller (87.) vergaben weitere Hochkaräter, ehe Robert Posilek nach starkem Saul-Pass den Schlusspunkt zum 4:1 setzte (88.).

Von Ulf Von Der Eltz

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