Traumtor im Derby gegen Riede

Faruk Senci liefert ganz großes Kino – RW Achim 4:2

Dieser Schuss ging neben das Rieder Tor: Catalin Varga zog den Ball zwar an Keeper Felix Eichhorn vorbei – aber auch am Kasten.
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Dieser Schuss ging neben das Rieder Tor: Catalin Varga zog den Ball zwar an Keeper Felix Eichhorn vorbei – aber auch am Kasten. Am Ende siegte RW Achim 4:2.

Achim – Ganz klare Worte an seine Elf fand Nils Krüger, Trainer des MTV Riede, nach der 2:4 (2:2)-Niederlage am Sonntag im Bezirksliga-Derby beim 1. FC Rot Weiß Achim. Da wurde er auch mal etwas lauter und appellierte direkt an die Einstellung seiner Schützlinge.

Dabei legten die überragend los. Egzon Percani profitierte von der nicht geglückten Abseitsfalle der Achimer und vollendete eiskalt zum 1:0 für die Segelhorstkicker (5.). Nur zwei Minuten später legte Percani mustergültig auf Jarno Blicker auf, der zum 2:0 einschob (7.). Elias Witt hätte sogar noch auf 3:0 stellen können, doch seine Direktabnahme aus kurzer Distanz flog über das Gehäuse.

Das war es dann aber an Offensivbemühungen von Riede. Stattdessen schlugen die Achimer zwei Mal eiskalt zu. Zunächst holte Riedes Keeper Felix Eichhorn den quirligen Pellumb Zela von den Beinen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Faruk Senci gewohnt sicher (18.). Beim 2:2- Ausgleich gab Eichhorn erneut keine so gute Figur ab. Ein zentraler Schuss von Zinar Yoldas aus 25 Metern senkte sich hinter ihm ins Tor (30.).

Im zweiten Abschnitt spielten dann wirklich nur noch die Gastgeber. Ein Schussversuch von Senci landete über Umwege bei Behcet Kaldirici, der das Leder trocken im kurzen Eck zum 3:2 versenken konnte (50.). Was dann Senci mit dem Ball veranstaltete, war ganz großes Kino. Eine Flanke vom extrem auffälligen Zela nahm er zunächst mit dem Fuß an, lupfte ihn mit dem Kopf über Eichhorn und drückte den Ball schlussendlich zum 4:2 ins Tor (58.).

Da die Achimer etliche Chancen liegen ließen, blieb das Spiel bis zum Ende spannend. Die besten Möglichkeiten vergaben die eingewechselten Ali Achour (Parade Eichhorn), Zedan Yoldas (knapp vorbei) und Ferhat Senci (über das Tor). Die Rieder hatten ihrerseits nur noch eine Möglichkeit durch Lennart Schröder, der den Ball aber ebenfalls über das Tor jagte.

„Am Anfang waren unsere Beine noch etwas schwer vom Spiel in Selsingen am Mittwoch. Danach haben wir aber eine starke und konzentrierte Leistung abgeliefert, sodass ich hochzufrieden bin,“ strahlte Achims Trainer Kostantinos Efeoglou. „Wir haben gut ins Spiel gefunden, aber dann aus mir unerklärlichen Gründen das Offensivspiel eingestellt,“ meckerte Krüger.

Von Björn Drinkmann

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