Noch-Coach des SVV Hülsen übernimmt im Sommer Reserve des FC Verden 04

Fakt: Twietmeyer löst Breves ab

Jan Twietmeyer wird den Fußball-Bezirksligisten SVV Hülsen defintiv verlassen und sich dem FC Verden 04 anschließen. Ob erst im Sommer, wird sich zeigen.
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Jan Twietmeyer wird den Fußball-Bezirksligisten SVV Hülsen defintiv verlassen und sich dem FC Verden 04 anschließen. Ob erst im Sommer, wird sich zeigen.

Der FC Verden 04 II wird die nächste Station als Fußball-Trainer von Jan Twietmeyer sein, der spätestens im kommenden Sommer den SVV Hülsen verlassen wird und sich dann dem Traditionsklub aus der Reiterstadt anschließen wird.

Verden – Beim FC Verden 04 können die Verantwortlichen ganz beruhigt in die Winterpause gehen. Denn die wichtigsten Hausaufgaben sind bereits erledigt. Wurde mit Landesliga-Coach Frank Neubarth bereits Mitte September der Vertrag verlängert, so wurde am Dienstag Hülsens Noch-Coach Jan Twietmeyer (34) als neuer Trainer der Reserve vorgestellt, der im Sommer Henning Breves ablösen wird.

Wenn mein Nachfolger schon im Januar zur Verfügung stehen könnte, wäre ich sofort bereit, mein Amt in Hülsen nicht erst im Sommer niederzulegen.

Jan Twietmeyer

„Damit kann sich Henning wieder voll auf die Vorstandsaufgaben konzentrieren. Das war ihm wichtig. Und in Jan haben wir einen verpflichten können, der Stallgeruch hat. Er hat viele Jahre in Verden gespielt, weiß, wie wir ticken. Zudem ist er einer, der mit jungen Spielern gut arbeiten kann. Das war uns wichtig. Deshalb haben wir uns stark um ihn bemüht und sind froh, dass wir jetzt Vollzug melden können“, erklärte am Dienstag Verdens sportlicher Leiter Nicolas Brunken, der einst selbst noch mit Twietmeyer im blau-weißen Dress zusammengespielt hat.

Noch am Montag führte Twietmeyer, der die B-Lizenz besitzt, letzte Gespräche mit seinem momentanen Verein, den SVV Hülsen. „Es war schon so, dass die Verantwortlichen dort, zu denen ich übrigens ein gutes Verhältnis pflege, versucht haben, mich zu überzeugen, meine Entscheidung im Sommer zu gehen, noch einmal zu überdenken. Doch denke ich, dass ich beim FC Verden 04 besser aufgehoben bin. Denn es hat zuletzt immer wieder in Hülsen Störfeuer von außen gegen meine Person gegeben. Und die würde es sicherlich auch in Zukunft geben. Es war lange absolut okay beim SVV. Doch jetzt ist es Zeit, meine Zelte hier abzubrechen. Wenn der Vorstand um Uwe Kaiser einen geeigneten Nachfolger für mich findet, und dieser vielleicht auch schon im Januar zur Verfügung stehen könnte, wäre ich sofort bereit, mein Amt nicht erst im Sommer niederzulegen. Das könnte der Mannschaft vielleicht noch einen Extraschub in der anstehenden Aufstiegsrunde der Bezirksliga geben“, so Twietmeyer, der durchaus mitbekommen hat, dass die Hülsener Führungsetage bereits einige Gespräche mit möglichen Kandidaten geführt hat. „Dass da Axel Sammrey ein heißes Thema ist, ist sicherlich kein Geheimnis. Doch der dürfte auch für andere Vereine interessant sein! Der TSV Ottersberg ist ja auch immer noch eine recht feine Adresse.“

In Verden stimmen die Strukturen, das Umfeld – und vor allem die Durchlässigkeit innerhalb des Vereins. Da passt es derzeit in jeglicher Hinsicht!

Jan Twietmeyer

Gut möglich, dass der 34-Jährige seinen Noch-Klub in der kommenden Saison recht schnell wiedertreffen könnte. „Denn wir gehen fest davon aus, dass unsere Zweite den Aufstieg in die Bezirksliga schafft – wenn alles normal läuft“, hofft Nico Brunken auf eine Fortsetzung der Saison im Frühjahr. Und fährt fort: „Aber der momentane Pandemieverlauf stimmt einen schon etwas nachdenklich!“

Auch Twietmeyer, der in Delmenhorst lebt, geht fest davon aus, dass er weiterhin Bezirksliga-Coach bleibt. Beim FC Verden 04 II. Er betont dabei nochmals die Vorzüge des Vereins: „In Verden stimmen die Strukturen, das Umfeld – und vor allem die Durchlässigkeit innerhalb des Vereins. Da passt es derzeit in jeglicher Hinsicht!“

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