Fußball: Emmendorf und Lüneburg raus / Etelsen zieht bei Frauen zurück

Fakt: Landesliga startet mit 17 Teams

Ab wann wieder offiziell der Ball im Amateurfußball rollen wird, steht in den Sternen. Fakt ist aber: Wenn es losgeht, startet die Landesliga Lüneburg nur mit 17 Mannschaften und nicht wie befürchtet mit 19. 
Foto: von Staden
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Ab wann wieder offiziell der Ball im Amateurfußball rollen wird, steht in den Sternen. Fakt ist aber: Wenn es losgeht, startet die Landesliga Lüneburg nur mit 17 Mannschaften und nicht wie befürchtet mit 19. Foto: von Staden

Verden – Natürlich blickt im niedersächsischen Amateurfußball derzeit alles auf den 27. Juni, wenn die Kreisvertreter sowie der Vorstand des NFV auf dem außerordentlichen Verbandstag per Video-Schaltung offiziell die abgelaufene Saison zu Grabe tragen – oder auch nicht. Am vergangenen Sonntag indes war allerdings schon Meldeschluss für die einzelnen Ligen (wir berichteten) – und da gab es doch einige kleine Überraschungen.

So wurde zwar im Vorfeld immer schon vermutet, dass der Tabellenletzte (SV Emmendorf) der Landesliga Lüneburg als auch der Tabellenzwölfte (SV Eintracht Lüneburg) nicht erneut für die höchste Liga im Bezirk melden würden, doch seit gestern ist es nun Fakt, dass die Landesliga in der kommenden Saison, wann immer die auch beginnen wird – nicht wie erwartet mit 19, sondern nur mit 17 Teams starten wird. „Der SV Emmendorf, als auch die Eintracht aus Lüneburg haben nur für die Bezirksliga gemeldet, das kann ich bestätigen. Und auch, dass die Landesliga damit nur aus 17 Mannschaften bestehen wird. Doch dass es damit automatisch auch weniger Absteiger geben könnte, dann nicht. Da warten wir erst einmal den Verbandstag ab“, erklärte am Montag Landesliga-Staffelleiter Jürgen Stebani auf Nachfrage. Allerdings machte er schon im nächsten Satz deutlich, „dass die Rückkehr der Landesliga zur Sollstärke 16 nicht so brutal verlaufen dürfte, als im Vorfeld angedacht“, so der Funktionär, der sich dann doch zu einer Vermutung verleiten ließ. „Absolut denkbar wäre, dass wir jetzt nur noch fünf Mannschaften statt ein Drittel der Liga absteigen lassen. Wohl gemerkt, denkbar!“

Anders sieht es in der Bezirksliga 3 aus. Dort vermeldete Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski am Montag 21 Mannschaften für die nächste Spielzeit: „Es haben alle Vereine genannt, die sich für die Liga qualifiziert haben – wenn denn der Saisonabbruch ohne Absteiger beim Verbandstag wie angedacht vollzogen wird.“

Die Frage, wie die kommende Saison dann ausgespielt werden könnte, wusste von Kiedrowski natürlich auch nicht zu beantworten: „Es gibt da einige Ideen. Doch allein der Gedanke daran, dass der Saisonstartschuss später . . . viel später als am erhofften Termin Anfang September fallen könnte, bereitet mir schon jetzt Bauchschmerzen! Klar ist, dass ein Mammutprogramm auf uns wartet und wir ja auch nach dem 27. Juni noch längst nicht wissen, wie es weitergeht. Da liegt noch so viel im Nebel. Aber wenn irgendjemand eine Eingebung hat oder noch bekommt, wie wir die nächste Saison vernünftig durchziehen können, dann habe ich beide Ohren offen“, zuckte die Etelserin da nur mit den Schultern, bestätigte dann aber auch, dass sie, als auch ihre Funktionärsmitstreiter schon Plan A, B, C und auch D in der Schublade liegen hätte. Auf E, wie Erleuchtung, wartet sie noch.

Hoffen auf Plan E – wie Erleuchtung

Da hat sie es als Leiterin der Bezirksliga West der Frauen doch sehr viel leichter. Dort meldeten bis vergangenen Sonntag 13 Mannschaften, der TSV Etelsen als Ligaschlusslicht als auch die SpVgg Bison als Tabellenvorletzter der abgelaufenen Saison werden ihr Startrecht nicht wahrnehmen. Zu den zehn verbliebenen Vereinen gesellen sich die Aufsteiger sowie die SG Nartum/Horstedt aus der Landesliga, die freiwillig zurückgezogen hat.

Von Frank Von Staden

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