Daniel Schröder meistert auch die fünfte Etappe der Rallye Dakar und rückt auf Platz 36 vor

Fahrer und Material extrem beansprucht

Auf der fünften Etappe wurde Daniel Schröders Nissan ziemlich gefordert.
+
Auf der fünften Etappe wurde Daniel Schröders Nissan ziemlich gefordert.

Thedinghausen – Auf der fünften Etappe der Rallye Dakar von Al Qaisumah nach Riyadh galt es für den Thedinghauser Daniel Schröder und seinen Co-Piloten Ryan Bland einige Schreckmomente zu überstehen. Doch am Ende trotzte das Duo allen Problemen und rückte nach Platz 39 an diesem Tag auf den 36. Rang in der Gesamtwertung vor. „Damit liegen wir weiterhin voll im Soll“, zeigte sich Schröder zufrieden.

Mit insgesamt 610 Wertungs-Kilometern stand für alle Teilnehmer die längste Special Stage der diesjährigen Dakar auf dem Programm. Darüber hinaus war das Streckenprofil gerade zu Beginn der Etappe so ausgelegt, dass ziemlich schnell gefahren werden konnte. „Daher war es schon ziemlich gefährlich. Zumal wir auch das Gefühl hatten, dass das Roadbook nicht so eindeutig gewesen ist. Es konnte aber auch daran liegen, dass wir durch unseren späten Start zu doll auf die Linie geachtet haben, die die anderen Fahrer uns LKWs vor uns hinterlassen haben“, so Schröder. „Dadurch waren wir vielleicht nicht so ganz auf der eigentlichen Rennstrecke.“ Relativ zu Beginn dann der erste Aufreger. Bei einem Tempo von 150 Kilometern pro Stunde wurde das Auto nach einem Schlag hinten ziemlich hochgeschleudert. „Da haben wir sicher Glück gehabt und haben es danach dann auch etwas ruhiger angehen lassen“, atmete der Thedinghauser kräftig durch. In der Folge lief es deutlich besser, ehe die abschließenden 60 Kilometer beiden noch einmal alles abverlangte. Die tief stehende Sonne machte Schröder extrem zu schaffen: „Ich habe kaum noch etwas gesehen und bin daher nur mit einer Hand am Lenkrad gefahren, um mit der anderen eine Art Sonnenschutz zu machen. Das war alles andere als optimal. Somit sind wir auch extrem langsam gefahren.“

Die Reifen wurden extrem beansprucht. Gleich drei von ihnen quittierten ihren Dienst.

Dennoch gab es noch Probleme, da Schröder mit seinem Auto einen Stein derart unglücklich erwischte, dass auf der einen Seite gleich zwei Reifen platt waren. „Die mussten wir dann auch noch wechseln. Und da wir zuvor schon einen Platten hatten, waren alle drei Ersatzreifen aufgebraucht“, so der Thedinghauser. „Das hat natürlich noch für ein wenig Aufregung gesorgt, da nun ja nichts mehr passieren durfte.“ Glücklicherweise war das der Fall und beide erreichten noch im Tageslicht das Biwak. „Auf der Etappe konnten alle sehr schnell fahren, da es nur wenig Dünen gegeben hat. Es ging dafür vermehrt durch Flussbetten mit vielen Steinen. Das hat natürlich zum Gasgeben animiert. Nicht von ungefähr gab es etliche Überschläge bei Spitzengeschwindigkeiten von 170. Zum Glück sind wir davon verschont geblieben“, erklärte Schröder.  kc

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Drilon Demaku verlässt Ottersberg

Drilon Demaku verlässt Ottersberg

Drilon Demaku verlässt Ottersberg
Ingo Ehlers raus – Christoph Schweitzer übernimmt

Ingo Ehlers raus – Christoph Schweitzer übernimmt

Ingo Ehlers raus – Christoph Schweitzer übernimmt
Corona-Fall beim TV Oyten: Spiel abgesagt

Corona-Fall beim TV Oyten: Spiel abgesagt

Corona-Fall beim TV Oyten: Spiel abgesagt
Harm Lahde verlässt das Gestüt Eichenhain in Blender

Harm Lahde verlässt das Gestüt Eichenhain in Blender

Harm Lahde verlässt das Gestüt Eichenhain in Blender

Kommentare