Ex-Rotenburger Sonntag schon dabei? / „Ich wäre nach Oldenburg gegangen“

Kizilboga: In Verden will er zurück zum Torjäger-Glück

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Hier noch im Rotenburger Trikot – ab sofort für den Landesligisten FC Verden 04 auf Torejagd: Servet Kizilboga.

Verden - Von Ulf von der Eltz. Sein Ziel war eigentlich die Regionalliga: „Ich will immer ganz nach oben.“ Angekommen ist er fürs Erste in der Landesliga. Servet Kizilboga, bis Ende der vergangenen Saison im Kader des Rotenburger SV, schließt sich dem FC Verden 04 an. Diesen Coup verkündete FC-Coach Ziad Leilo am Dienstag. Da sich der 23-Jährige zum 30. Juni beim Oberliga-Absteiger abgemeldet hatte, ist er sofort spielberechtigt und will schon am Sonntag gegen Hagen/Uthlede am Hubertushain auflaufen.

Warum es mit der Regionalliga nicht geklappt hat? „Ich hatte mit ein, zwei Vereinen Gespräche und daher bei Interessenten aus der Oberliga abgesagt.“ Weil der Walsroder jedoch zwischenzeitlich mit seinem Vater ein Restaurant in Bremen eröffnete, um sich ein zweites Standbein aufzubauen, orientierte er sich wieder in Richtung Oberliga: „Ich wollte bewusst einen Gang zurück schalten, damit ich in unserem neuen Laden den Überblick gewinne.“

Verhandlungen mit dem VfL Oldenburg befanden sich schon in der finalen Phase, als sich Ziad Leilo bei Kizilboga meldete. Allein schon aus geographischen Gründen entschied sich der Offensiv-Kicker dann für die Allerstadt – quasi als Zwischenstopp auf dem Weg von Walsrode nach Bremen bestens geeignet: „Ziad hat sich sehr um mich bemüht, daher musste ich nicht lange überlegen. Wenn er mich nicht angerufen hätte, wäre ich tatsächlich nach Oldenburg gegangen.“

Beim Landesliga-Neuling hofft Kizilboga nun sein Torjäger-Glück zurückzufinden. Zuletzt war er im Januar vom damals schon fast feststehenden Absteiger aus der Oberliga Göttingen 05 nach Rotenburg gewechselt: „Zwar war ich in Göttingen Stammspieler, aber dort wurde bereits für die Landesliga geplant.“ RSV-Coach Jan Fitschen lockte den Deutsch-Türken mit der Aussicht, ein Teil seines Zwei-Mann-Sturms zu sein. „In der Rückrunde hat er dann aber nur mit einer Spitze gespielt und ich musste auf die Bank. Von der Leistung her hätte ich aber in die erste Elf gehört“, sah Kizilboga an der Ahe keine Perspektive mehr.

In Verden möchte er nun im Zentrum oder auf der Außenbahn angreifen: „Ich gehe halt gern auf Torejagd, obwohl ich in der Jugend beim TSV Ottersberg schon im Mittelfeld und in Göttingen auch mal auf der Sechs gespielt habe.“ Als Goalgetter mit dem FC oben mitspielen – so stellt sich der Neue den Saisonverlauf vor: „Das Team hat sehr an Qualität gewonnen und mit Akteuren wie Marco Wahlers und Sebastian Koltonowski eine richtig gute Zukunft.“ Mit den beiden spielte Kizilboga schon in Ottersberg zusammen – danach auf seinen weiteren Stationen, zu denen auch noch der TuS Celle FC gehörte, auch gegen das Duo. Der 2:1-Sieg über Treubund Lüneburg, dem er am Sonntag als Zuschauer beiwohnte, bestärkt die Hoffnung auf eine erfolgreiche Serie.

Wobei gar nicht einmal sicher ist, dass der beidfüßig starke Walsroder auch das Saisonende am Hubertushain erlebt: „Ich habe ganz offen gesagt, dass ich ablösefrei komme, aber auch ablösefrei wieder gehen möchte, wenn sich etwas anderes auftut. Obwohl ich schon an einer Zusammenarbeit über ein Jahr glaube.“

So plant auch Verdens Trainer Ziad Leilo, der sich nach dem überraschenden Blitztransfer von Alexander Arnhold vom TB Uphusen an die Aller (wir berichteten ausführlich) weitere Durchschlagskraft für seine Truppe erhofft: „Wir planen mit Servet im Sturm. Auf jeden Fall ist er eine riesige Verstärkung für uns.“

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